Zigaretten – Marketing at its best

Es beginnt mit einem Zug an der ersten Zigarette – das Anarbeiten gegen die eigenen Empfindungen, und die Vernunft.
Das Zigaretten schädlich sind ist allgemein bekannt, und auch auf den Schachteln stehen verschiedene Warnhinweise dazu drauf (manche Raucher sammeln diese).
Aus dem Studium weiß ich, dass Lungenkrebs fast nur bei Rauchern auftritt – jeder dritte Raucher wird in seinem Leben daran erkranken. Dem Laien weniger bekannt ist das mindestens genauso üble COPD: Ein Raucherhusten entsteht durch ständige Reizung der Lungen und der atemzuführenden Wege. Infolgedessen und der andauernden Lungenschädigung kriegen Raucher immer schlechter Luft, was schließlich zur ständigen Atemnot führt. In diesem Stadium wird der Raucher von fast ständiger Sauerstoffzufuhr abhängig, und ich kann Ihnen versichern, dass die Lebensqualität dadurch ziemlich eingeschränkt wird.
Ohne auf andere schädliche Wirkungen des Rauchens eingehen zu wollen, bspw. Potenzstörungen, Gebärmutterhalskrebs bei Frauen usw.: bereits der erste Zug an der ersten Zigarette ist ein Triumph für cleveres Marketing, das mit einem im Grunde äußerst schädlichen und Übelkeit erregendem Produkt, völlig unzusammenhängende Emotionen verbindet.
Was hat das Image von Freiheit (“Der Duft der großen weiten Welt”) mit COPD zu tun? Oder Sportlichkeit und Natur mit amputierten Beinen infolge von Durchblutungsstörungen? Nichts – echte Sportler rauchen nicht!