Jul 312009
 

[grober Artikel, muß überarbeitet und erweitert werden. Wurde zweimal unterbrochen, während ich ihn geschrieben habe, und habe den Faden verloren]

Früher übte ich hauptsächlich Zeitmanagement by Procrastination. Will heißen, die Dinge wurden aufgeschoben, bis gerade anstehende Klausuren oder Großprojekte vorbei waren.
Momentan habe ich mich darauf verlegt, mir für kleine Anfragen sofort Zeit zu nehmen. Als Geschäftsführer der Firma ist man für seine Mitarbeiter der Hauptansprechpartner bei Problemen und für Beratung. Da gibt es kein drumherum, und es ist sogar eine dankbare Arbeit.

Dafür ist es notwendig, alles was sinnvoll (!!) delegierbar ist, auch zu delegieren, und laufend neue Möglichkeiten zu schaffen, zeitlich aufwendige Tätigkeiten an kompetente Mitarbeiter auszulagern. Um Zeit für das Management zu schaffen.

Das sinnvollste ist, jeden Tag ein bißchen was zu machen, und jedes Projekt voranzutreiben.

 Posted by at 3:53 pm
Jul 292009
 

"Die Bach-Blütentherapie (sprich: ˈbætʃ-Blütentherapie) ist ein in den 1930er Jahren von dem britischen Arzt Edward Bach (1886-1936) begründetes und nach ihm benanntes alternativmedizinisches Verfahren. Laut Bachs zentraler These beruht jede körperliche Krankheit auf einer seelischen Gleichgewichtsstörung.[1] Die Ursache dieser Störung sah er in einem Konflikt zwischen der unsterblichen Seele und der Persönlichkeit, und eine Heilung könne nur durch eine Harmonisierung auf dieser geistig-seelischen Ebene bewirkt werden.[2]"

Und der Tod ist in dem Fall auch als Disharmonisierung anzusehen? Dann ist es wohl jedem Menschen bestimmt, disharmonisch zu werden.

"Um einen vorzeitigen Verschluss dieses Schnittes zu verhindern, wird in manchen Fällen noch ein Paukenröhrchen in den Schnitt eingelegt. Dieses Röhrchen fällt in der Regel nach einiger Zeit wieder von selbst aus dem Schnitt heraus und der Schnitt verheilt ohne weitere Therapie."

Und was ist wenn das Röhrchen in die falsche Richtung rausfällt???

29. Juli 09

Interference: if photons hit electrons in your measurement system, they are influenced. Albeit a very small influence, it still disturbs the interference spectrum. This is quite natural: If you disturb a wave, no interference can occur. Take light as an example: only LASER light actually takes interference to its purest form. You see strange speckles on uneven surfaces  - the result of light interfering!

"VideoLAN is pleased to announce the release of the second version of the Goldeneye branch of VLC: 1.0.1!

3 weeks after the release of 1.0.0, and with almost 14 million downloads, this minor version fixes most of the notable bugs and regressions that were present in the 1.0.0 version.

" 1 € for every download … would sure be nice for those guys :-)

Learning from the semiconductor industry:

A long time ago I've been reading about Intel's history.   Apparently it's engineeers discovered an undesired manufacturing effect, and turned it into a technology advantage, which allowed them to beat the competition price-wise for quite some time. Same goes for Z-RAM: an originally undesired effect of floating charges has been turned into a new, promising technology. AMD has licensed it.

Many, if not most, physical laws were discovered in a similar fashion. They originated in errors! Einstein for instance, using  small deviations of the calculated and actual position of Mercury, came up with his theory of relativity. If you're interested in more examples – or rather, if you're into physics at all, please do yourself a favour and watch the Feynman Messenger Lectures.

Wer sagt, dass Wahrscheinlichkeiten für ein Objekt an dasselbe gekoppelt sein müssen? Wenn man die Möglichkeit von Wahrscheinlichkeitsfeldern zulässt, die von anderen Objekten modifiziert werden und wiederum von diesen beeinflusst werden, kommt man vielleicht näher an die Quantenphänomene von Licht und Elektronen heran! Es gibt Photonen und es gibt Elektronen, sie sind zählbar, und verhalten sich (durch das Wahrscheinlichkeitsfeld!) wie Wellen!
Eine Möglichkeit weiter in die Richtung zu forschen wäre, Wahrscheinlichkeiten-on-the-fly zu berechnen. Man nehme eine sehr geringe Anzahl an Elektronen pro Zeiteinheit, einen feinauflösenden Detektor in Querrichtung zur Strahlung, und entsprechende Blenden (Zweilochblenden mit Punktquelle = Einlochblende davor). Man zeichne den Auftreffort und -Zeitpunkt jedes Elektrons auf. Mit der Zeit entsteht besagtes Überlagerungs / Interferenzdiagramm. Das Entstehen derselben sollte jeweils Wahrscheinlichkeiten entsprechen – durch das Auftreffen eines Elektrons wird das Wahrscheinlichkeitsfeld, das an ihm haftet, verändert. Es ist möglich, für jeden Zeitpunkt ein erneutes Wahrscheinlichkeitsfeld aufzustellen. Das Wahrscheinlichkeitsfeld schwankt also zyklisch, es schwingt, und die Schwingungen sind von der Geschwindigkeit des Versuches abhängig.

Und da wir in der makroskopischen, zumindest hinreichend makroskopischen, Welt leben, sehen wir hauptsächlich die Summationseffekte, den Durchschnitt!

Warum fällt es so schwer daran zu glauben, oder das Schema mental zu akzeptieren? Ist es nicht anders als an Gott zu glauben? Auch hier wird eine unsichtbare Kraft postuliert, die nicht mittelbar mit greifbaren, zumindest imaginativ greifbaren, Objekten korreliert.

Er dachte nach. Nein, er durfte nicht zulassen, dass seine Freundin in dieser Nacht alleine war. Das sie sich nach seinem warmen harten Körper sehnen würde und sich in den Schlaf weinen würde. Egal was gestern zwischen ihnen vorgefallen war, ihr konnte er nicht bewußt noch weiter wehtun. Er setzte sich in sein Auto, und ließ den Anlasser an. Es gab ein dumpfes, ungewöhnliches Geräusch. Er sah an sich herunter und bemerkte, dass er noch seine Pyjamas anhatte, im Bett saß. Und jetzt erinnerte er sich, er hatte keine Freundin. Er hatte noch nie eine gehabt. Beruhigt legte er sich wieder hin und schlief weiter.

Zu meiner Todesanzeige: es sollte hochwertig sein,  nicht eine der lahmen Anzeigen, die die anderen haben. Es sollte auffallen, begeistern, bewegen, zu Tränen rühren.

Die Musikindustrie steht vor erneuten Herausforderungen. Das Kopieren ihrer Produkte ist leicht geworden und wird durchgängig praktiziert (YouTube); Es ist ein Wandel der zum Aussterben der Unterstützung neuer Künstler führen könnte. Ein Modell auf das es in Zukunft wieder herauslaufen könnte ist Auftragsproduktion für reiche Mäzäne, so wie es im Mittelalter und Barock durchaus üblich war.

"Angst vor dem Sterben" ist einfach nur blöd da der Tod eine der wenigen Gewißheiten ist die wir haben.

 Posted by at 10:50 am
Jul 222009
 

Problem:

"Sie haben keine Berechtigung diese Seite anzuzeigen" bei Versuch ein gesymlinketes Verzeichnis anzuschauen.

Lösung:

in .htaccess ergänzen (setzt AllowOverride All voraus!):
Options +FollowSymLinks

 Posted by at 1:18 am
Jul 212009
 

Ein Problem was mich gerade über 4h gekostet hat, und noch weitere kosten wird.

Aber Gott sei Dank habe ich es nach dem Überarbeiten von "nur" 1/10 aller Folien  noch gerade rechtzeitig gemerkt … und werde meine Änderungen wieder rückgängig machen müssen.

Das Problem

Lectora hat bei den Textboxen eines AWT das auf einem anderen Computer erstellt wurde, Overflow.
InDesign gewöhnt, begann ich das Problem durch Umstellung und Schriftreduktion zu beheben, unter der Annahme das das zu HTML oder EXE gepublishte Ergebnis auch auf anderen Rechnern Probleme machen würde.

Dabei habe ich auch nach mehrfachem Drauf-Aufmerksam-Machen der Erstellerin des AWT immer nur das Feedback gekriegt, dass es keine Probleme mit Overflow gebe. Leider habe ich das angezweifelt …

Die Lösung

Lectora ist nicht InDesign, HTML-Seiten schauen auf jedem Rechner anders aus. Das Problem lag in einer veränderten Schriftgröße (120dpi statt den üblichen 96dpi) auf meinem Lectora-Rechner. Jemand hatte diese Auflösung umgestellt, wohl weil der Bildschirm über eine sehr hohe Auflösung verfügt.

Jetzt schauen die Desktopsymboltexte viel kleiner aus auf dem Bildschirm. Und ich habe noch eine lange Nacht vor mir. Aber Gott sei Dank nicht mehr so lang wie es am Anfang schien …

Einzustellen unter:

  • Eigenschaften von Anzeige aufrufen (Rechtsklick Desktop)
  • Unter Reiter Einstellungen "Erweitert" klicken
  • Unter Reiter  Allgemein die DPI auf 96dpi einstellen.
 Posted by at 2:10 am
Jul 192009
 

Alicia Keys
A Woman's Worth

(Verse 1)
You could buy me diamonds
You could buy me pearls
Take me on a cruise around the world
Baby, you know I'm worth it

Run my bubble bath
Make love tenderly to last, and last
Baby, you know I'm worth it

(Bridge)
Wanna' please; wanna' keep; wanna' treat your
woman right?
Not just dough, but a show, that you know she's
worth your time
You will lose, if you choose, to refuse to put her first
She will if she can find a man who knows her worth!
Mmmmmmmmm

Ha! Never! More important things on my mind :-)

 Posted by at 2:12 pm
Jul 112009
 

Eine lustige Schnitzeljagd durch das Umsatzsteuergesetz

"Davon aus Umsätzen die in §19 Abs. 3 Nr. 1 und 2 UStG bezeichnet sind:"

Zitat aus dem Gesetz:

§ 19 – Besteuerung der Kleinunternehmer
(1) Die für Umsätze im Sinne des § 1 Abs. 1 Nr. 1 geschuldete Umsatzsteuer wird von
Unternehmern, die im Inland oder in den in § 1 Abs. 3 bezeichneten Gebieten ansässig sind,
nicht erhoben, wenn der in Satz 2 bezeichnete Umsatz zuzüglich der darauf entfallenden
Steuer im vorangegangenen Kalenderjahr 17 500 Euro nicht überstiegen hat und im
laufenden Kalenderjahr 50 000 Euro voraussichtlich nicht übersteigen wird. Umsatz im
Sinne des Satzes 1 ist der nach vereinnahmten Entgelten bemessene Gesamtumsatz, gekürzt
um die darin enthaltenen Umsätze von Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens. Satz 1 gilt
nicht für die nach § 13a Abs. 1 Nr. 6, § 13b Abs. 2, § 14c Abs. 2 und § 25b Abs. 2
geschuldete Steuer. In den Fällen des Satzes 1 finden die Vorschriften über die
Steuerbefreiung innergemeinschaftlicher Lieferungen (§ 4 Nr. 1 Buchstabe b, § 6a), über
den Verzicht auf Steuerbefreiungen (§ 9), über den gesonderten Ausweis der Steuer in einer
Rechnung (§ 14 Abs. 4), über die Angabe der Umsatzsteuer-Identifikationsnummern in
einer Rechnung (§ 14a Abs. 1, 3 und 7) und über den Vorsteuerabzug (§ 15) keine
Anwendung.
(2) Der Unternehmer kann dem Finanzamt bis zur Unanfechtbarkeit der Steuerfestsetzung
(§ 18 Abs. 3 und 4) erklären, dass er auf die Anwendung des Absatzes 1 verzichtet. Nach
Eintritt der Unanfechtbarkeit der Steuerfestsetzung bindet die Erklärung den Unternehmer
mindestens für fünf Kalenderjahre. Sie kann nur mit Wirkung vom Beginn eines
Kalenderjahres an widerrufen werden. Der Widerruf ist spätestens bis zur Unanfechtbarkeit
der Steuerfestsetzung des Kalenderjahres, für das er gelten soll, zu erklären.

(3) Gesamtumsatz ist die Summe der vom Unternehmer ausgeführten steuerbaren Umsätze
im Sinne des § 1 Abs. 1 Nr. 1 abzüglich folgender Umsätze:

1. der Umsätze, die nach § 4 Nr. 8 Buchstabe i, Nr. 9 Buchstabe b und Nr. 11 bis 28
steuerfrei sind;
2. der Umsätze, die nach § 4 Nr. 8 Buchstabe a bis h, Nr. 9 Buchstabe a und Nr. 10
steuerfrei sind, wenn sie Hilfsumsätze sind.

Soweit der Unternehmer die Steuer nach vereinnahmten Entgelten berechnet (§ 13 Abs. 1
Nr. 1 Buchstabe a Satz 4 oder § 20), ist auch der Gesamtumsatz nach diesen Entgelten zu
berechnen. Hat der Unternehmer seine gewerbliche oder berufliche Tätigkeit nur in einem
Teil des Kalenderjahres ausgeübt, so ist der tatsächliche Gesamtumsatz in einen
Jahresgesamtumsatz umzurechnen. Angefangene Kalendermonate sind bei der
Umrechnung als volle Kalendermonate zu behandeln, es sei denn, dass die Umrechnung
nach Tagen zu einem niedrigeren Jahresgesamtumsatz führt.

(4) Absatz 1 gilt nicht für die innergemeinschaftlichen Lieferungen neuer Fahrzeuge. § 15
Abs. 4a ist entsprechend anzuwenden.

Zusammenfassung vorab:

§ 4 Nr. 8 Buchstabe i:

  • Verkauf von Wertmarken zum aufgedruckten Preis. Bspw. Briefmarken

Nr. 9 Buchstabe b:

  • Rennwetten und Lotteriewetten, soweit mit Lottosteuer besteuert

und Nr. 11 bis 28: (grober und unvollständiger Auszug!!)

  • Bausparkassen / Versicherungs / … – Vertreter
  • Leistungen der Wohnungseigentümer
  • Lieferung von menschlichen Organen, Blut und Frauenmilch,
  • amtlich anerkannte Wohlfahrtspflege
  • Umsätze von Blinden, die nicht mehr als zwei Arbeitnehmer beschäftigen
  • Jugendherbergen
  • die Lieferungen von Gegenständen, für die der Vorsteuerabzug nach § 15 Abs. 1a
    ausgeschlossen ist oder wenn der Unternehmer die gelieferten Gegenstände
    ausschließlich für eine nach den Nummern 8 bis 27 steuerfreie Tätigkeit verwendet
    hat.

Fazit: Das alles betrifft mich und die meisten anderen Unternehmer nicht.

§4 Auszug

Es ist tatsächlich wie beim Programmieren bzw. Einlesen in den Quelltext anderer. Wir brauchen jetzt den §4:

§ 4 Steuerbefreiungen bei Lieferungen und sonstigen Leistungen
Von den unter § 1 Abs. 1 Nr. 1 fallenden Umsätzen sind steuerfrei:
(…)
8. a) die Gewährung und die Vermittlung von Krediten,

b) die Umsätze und die Vermittlung der Umsätze von gesetzlichen
Zahlungsmitteln. Das gilt nicht, wenn die Zahlungsmittel wegen ihres
Metallgehalts oder ihres Sammlerwerts umgesetzt werden,

c) die Umsätze im Geschäft mit Forderungen, Schecks und anderen
Handelspapieren sowie die Vermittlung dieser Umsätze, ausgenommen die
Einziehung von Forderungen,

d) die Umsätze und die Vermittlung der Umsätze im Einlagengeschäft, im
Kontokorrentverkehr, im Zahlungs- und Überweisungsverkehr und das Inkasso
von Handelspapieren,

e) die Umsätze im Geschäft mit Wertpapieren und die Vermittlung dieser
Umsätze, ausgenommen die Verwahrung und die Verwaltung von
Wertpapieren,

f) die Umsätze und die Vermittlung der Umsätze von Anteilen an Gesellschaften
und anderen Vereinigungen,

g) die Übernahme von Verbindlichkeiten, von Bürgschaften und anderen
Sicherheiten sowie die Vermittlung dieser Umsätze,

h) die Verwaltung von Investmentvermögen nach dem Investmentgesetz und die
Verwaltung von Versorgungseinrichtungen im Sinne des
Versicherungsaufsichtsgesetzes,

i) die Umsätze der im Inland gültigen amtlichen Wertzeichen zum aufgedruckten
Wert;
Link hierzu

j) (weggefallen)
k) (weggefallen)

9. a) die Umsätze, die unter das Grunderwerbsteuergesetz fallen,

b) die Umsätze, die unter das Rennwett- und Lotteriegesetz fallen. Nicht befreit
sind die unter das Rennwett- und Lotteriegesetz fallenden Umsätze, die von der
Rennwett- und Lotteriesteuer befreit sind oder von denen diese Steuer
allgemein nicht erhoben wird;

10. a) die Leistungen auf Grund eines Versicherungsverhältnisses im Sinne des
Versicherungsteuergesetzes. Das gilt auch, wenn die Zahlung des
Versicherungsentgelts nicht der Versicherungsteuer unterliegt,
b) die Leistungen, die darin bestehen, dass anderen Personen Versicherungsschutz
verschafft wird;

11. die Umsätze aus der Tätigkeit als Bausparkassenvertreter, Versicherungsvertreter und
Versicherungsmakler;

11a. die folgenden vom 1. Januar 1993 bis zum 31. Dezember 1995 ausgeführten Umsätze
der Deutschen Bundespost TELEKOM und der Deutsche Telekom AG:
a) die Überlassung von Anschlüssen des Telefonnetzes und des
diensteintegrierenden digitalen Fernmeldenetzes sowie die Bereitstellung der
von diesen Anschlüssen ausgehenden Verbindungen innerhalb dieser Netze und
zu Mobilfunkendeinrichtungen,
b) die Überlassung von Übertragungswegen im Netzmonopol des Bundes,
c) die Ausstrahlung und Übertragung von Rundfunksignalen einschließlich der
Überlassung der dazu erforderlichen Sendeanlagen und sonstigen Einrichtungen
sowie das Empfangen und Verteilen von Rundfunksignalen in
Breitbandverteilnetzen einschließlich der Überlassung von Kabelanschlüssen;
11b. die unmittelbar dem Postwesen dienenden Umsätze der Deutsche Post AG;
12. a) die Vermietung und die Verpachtung von Grundstücken, von Berechtigungen,
für die die Vorschriften des bürgerlichen Rechts über Grundstücke gelten, und
von staatlichen Hoheitsrechten, die Nutzungen von Grund und Boden betreffen,
b) die Überlassung von Grundstücken und Grundstücksteilen zur Nutzung auf
Grund eines auf Übertragung des Eigentums gerichteten Vertrags oder
Vorvertrags,
c) die Bestellung, die Übertragung und die Überlassung der Ausübung von
dinglichen Nutzungsrechten an Grundstücken.
Nicht befreit sind die Vermietung von Wohn- und Schlafräumen, die ein
Unternehmer zur kurzfristigen Beherbergung von Fremden bereithält, die
Vermietung von Plätzen für das Abstellen von Fahrzeugen, die kurzfristige
Vermietung auf Campingplätzen und die Vermietung und die Verpachtung von
Maschinen und sonstigen Vorrichtungen aller Art, die zu einer Betriebsanlage
gehören (Betriebsvorrichtungen), auch wenn sie wesentliche Bestandteile eines
Grundstücks sind;

13. die Leistungen, die die Gemeinschaften der Wohnungseigentümer im Sinne des
Wohnungseigentumsgesetzes in der im Bundesgesetzblatt Teil III,
Gliederungsnummer 403-1, veröffentlichten bereinigten Fassung, in der jeweils
geltenden Fassung an die Wohnungseigentümer und Teileigentümer erbringen, soweit
die Leistungen in der Überlassung des gemeinschaftlichen Eigentums zum Gebrauch,
seiner Instandhaltung, Instandsetzung und sonstigen Verwaltung sowie der Lieferung
von Wärme und ähnlichen Gegenständen bestehen;

Nummer 14 gilt erst ab 1. Januar 2009
14. a) Heilbehandlungen im Bereich der Humanmedizin, die im Rahmen der
Ausübung der Tätigkeit als Arzt, Zahnarzt, Heilpraktiker,
Physiotherapeut, Hebamme oder einer ähnlichen heilberuflichen Tätigkeit
durchgeführt werden. Satz 1 gilt nicht für die Lieferung oder
Wiederherstellung von Zahnprothesen (aus Unterposition 9021 21 und
9021 29 00 des Zolltarifs) und kieferorthopädischen Apparaten (aus
Unterposition 9021 10 des Zolltarifs), soweit sie der Unternehmer in
seinem Unternehmen hergestellt oder wiederhergestellt hat;
b) Krankenhausbehandlungen und ärztliche Heilbehandlungen einschließlich
der Diagnostik, Befunderhebung, Vorsorge, Rehabilitation, Geburtshilfe
und Hospizleistungen sowie damit eng verbundene Umsätze, die von
Einrichtungen des öffentlichen Rechts erbracht werden. Die in Satz 1
bezeichneten Leistungen sind auch steuerfrei, wenn sie von
aa) zugelassenen Krankenhäusern nach § 18 des Fünften Buches
Sozialgesetzbuch,
bb) Zentren für ärztliche Heilbehandlung und Diagnostik oder
Befunderhebung, die an der vertragsärztlichen Versorgung nach § 95
des Fünften Buches Sozialgesetzbuch teilnehmen oder für die
Regelungen nach § 115 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch gelten,
cc) Einrichtungen, die von den Trägern der gesetzlichen
Unfallversicherung nach § 34 des Siebten Buches Sozialgesetzbuch an
der Versorgung beteiligt worden sind,
dd) Einrichtungen, mit denen Versorgungsverträge nach den §§ 111 und
111a des Fünften Buches Sozialgesetzbuch bestehen,
ee) Rehabilitationseinrichtungen, mit denen Verträge nach § 21 des
Neunten Buches Sozialgesetzbuch bestehen,
ff) Einrichtungen zur Geburtshilfe, für die Verträge nach § 134a des
Fünften Buches Sozialgesetzbuch gelten, oder
gg) Hospizen, mit denen Verträge nach § 39a Abs. 1 des Fünften Buches
Sozialgesetzbuch bestehen,
erbracht werden und es sich ihrer Art nach um Leistungen handelt, auf die
sich die Zulassung, der Vertrag oder die Regelung nach dem
Sozialgesetzbuch jeweils bezieht, oder
hh) von Einrichtungen nach § 138 Abs. 1 Satz 1 des Strafvollzugsgesetzes
erbracht werden;
c) Leistungen nach den Buchstaben a und b, die von Einrichtungen nach
§ 140b Abs. 1 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch erbracht werden, mit
denen Verträge zur integrierten Versorgung nach § 140a des Fünften
Buches Sozialgesetzbuch bestehen;
d) sonstige Leistungen von Gemeinschaften, deren Mitglieder Angehörige der
in Buchstabe a bezeichneten Berufe oder Einrichtungen im Sinne des
Buchstaben b sind, gegenüber ihren Mitgliedern, soweit diese Leistungen
für unmittelbare Zwecke der Ausübung der Tätigkeiten nach Buchstabe a
oder Buchstabe b verwendet werden und die Gemeinschaft von ihren
Mitgliedern lediglich die genaue Erstattung des jeweiligen Anteils an den
gemeinsamen Kosten fordert;

15. die Umsätze der gesetzlichen Träger der Sozialversicherung, der gesetzlichen Träger
der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch
sowie der Arbeitsgemeinschaften nach § 44b Abs. 1 des Zweiten Buches
Sozialgesetzbuch, der örtlichen und überörtlichen Träger der Sozialhilfe sowie der
Verwaltungsbehörden und sonstigen Stellen der Kriegsopferversorgung
einschließlich der Träger der Kriegsopferfürsorge
a) untereinander,
b) an die Versicherten, die Bezieher von Leistungen nach dem Zweiten Buch
Sozialgesetzbuch, die Empfänger von Sozialhilfe oder die
Versorgungsberechtigten. Das gilt nicht für die Abgabe von Brillen und
Brillenteilen einschließlich der Reparaturarbeiten durch Selbstabgabestellen der
gesetzlichen Träger der Sozialversicherung;
15a. die auf Gesetz beruhenden Leistungen der Medizinischen Dienste der
Krankenversicherung (§ 278 SGB V) und des Medizinischen Dienstes der
Spitzenverbände der Krankenkassen (§ 282 SGB V) untereinander und für die
gesetzlichen Träger der Sozialversicherung und deren Verbände;

Nummer 16 gilt erst ab 1. Januar 2009
16. die mit dem Betrieb von Einrichtungen zur Betreuung oder Pflege körperlich,
geistig oder seelisch hilfsbedürftiger Personen eng verbundenen Leistungen, die
von
a) juristischen Personen des öffentlichen Rechts,
b) Einrichtungen, mit denen ein Vertrag nach § 132 des Fünften Buches
Sozialgesetzbuch besteht,
c) Einrichtungen, mit denen ein Vertrag nach § 132a des Fünften Buches
Sozialgesetzbuch, § 72 oder § 77 des Elften Buches Sozialgesetzbuch
besteht oder die Leistungen zur häuslichen Pflege oder zur Heimpflege
erbringen und die hierzu nach § 26 Abs. 5 in Verbindung mit § 44 des
Siebten Buches Sozialgesetzbuch bestimmt sind,
d) Einrichtungen, die Leistungen der häuslichen Krankenpflege oder
Haushaltshilfe erbringen und die hierzu nach § 26 Abs. 5 in Verbindung
mit § 32 und § 42 des Siebten Buches Sozialgesetzbuch bestimmt sind,
e) Einrichtungen, mit denen eine Vereinbarung nach § 111 des Neunten
Buches Sozialgesetzbuch besteht,
f) Einrichtungen, die nach § 142 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch
anerkannt sind,
g) Einrichtungen, soweit sie Leistungen erbringen, die landesrechtlich als
niedrigschwellige Betreuungsangebote nach § 45b des Elften Buches
Sozialgesetzbuch anerkannt sind,
h) Einrichtungen, mit denen eine Vereinbarung nach § 75 des Zwölften
Buches Sozialgesetzbuch besteht,
i) Einrichtungen, mit denen ein Vertrag nach § 16 des Zweiten Gesetzes über
die Krankenversicherung der Landwirte, nach § 53 Abs. 2 Nr. 1 in
Verbindung mit § 10 des Gesetzes über die Alterssicherung der Landwirte
oder nach § 143e Abs. 4 Nr. 2 in Verbindung mit § 54 Abs. 2 des Siebten
Buches Sozialgesetzbuch über die Gewährung von häuslicher
Krankenpflege oder Haushaltshilfe, besteht,
j) Einrichtungen, die aufgrund einer Landesrahmenempfehlung nach § 2
Frühförderungsverordnung als fachlich geeignete interdisziplinäre
Frühförderstellen anerkannt sind, oder
k) Einrichtungen, bei denen im vorangegangenen Kalenderjahr die
Betreuungs- oder Pflegekosten in mindestens 40 Prozent der Fälle von den
gesetzlichen Trägern der Sozialversicherung oder der Sozialhilfe oder der
für die Durchführung der Kriegopferversorgung zuständigen
Versorgungsverwaltung einschließlich der Träger der Kriegsopferfürsorge
ganz oder zum überwiegenden Teil vergütet worden sind,
erbracht werden. Leistungen im Sinne des Satzes 1, die von Einrichtungen nach
den Buchstaben b bis k erbracht werden, sind befreit, soweit es sich ihrer Art
nach um Leistungen handelt, auf die sich die Anerkennung, der Vertrag oder die
Vereinbarung nach Sozialrecht oder die Vergütung jeweils bezieht;

17. a) die Lieferungen von menschlichen Organen, menschlichem Blut und
Frauenmilch,
b) die Beförderungen von kranken und verletzten Personen mit Fahrzeugen, die
hierfür besonders eingerichtet sind;

18. die Leistungen der amtlich anerkannten Verbände der freien Wohlfahrtspflege und
der der freien Wohlfahrtspflege dienenden Körperschaften, Personenvereinigungen
und Vermögensmassen, die einem Wohlfahrtsverband als Mitglied angeschlossen
sind, wenn
a) diese Unternehmer ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen, mildtätigen
oder kirchlichen Zwecken dienen,
b) die Leistungen unmittelbar dem nach der Satzung, Stiftung oder sonstigen
Verfassung begünstigten Personenkreis zugute kommen und
c) die Entgelte für die in Betracht kommenden Leistungen hinter den
durchschnittlich für gleichartige Leistungen von Erwerbsunternehmen
verlangten Entgelten zurückbleiben.
Steuerfrei sind auch die Beherbergung, Beköstigung und die üblichen
Naturalleistungen, die diese Unternehmer den Personen, die bei den Leistungen nach
Satz 1 tätig sind, als Vergütung für die geleisteten Dienste gewähren;
18a. die Leistungen zwischen den selbständigen Gliederungen einer politischen Partei,
soweit diese Leistungen im Rahmen der satzungsgemäßen Aufgaben gegen
Kostenerstattung ausgeführt werden;

19. a) die Umsätze der Blinden, die nicht mehr als zwei Arbeitnehmer beschäftigen.
Nicht als Arbeitnehmer gelten der Ehegatte, die minderjährigen Abkömmlinge,
die Eltern des Blinden und die Lehrlinge. Die Blindheit ist nach den für die
Besteuerung des Einkommens maßgebenden Vorschriften nachzuweisen. Die
Steuerfreiheit gilt nicht für die Lieferungen von Energieerzeugnissen im Sinne
des § 1 Abs. 2 und 3 des Energiesteuergesetzes und Branntweinen wenn der
Blinde für diese Erzeugnisse Energiesteuer oder Branntweinabgaben zu
entrichten hat, und für Lieferungen im Sinne der Nummer 4a Satz 1
Buchstabe a Satz 2,
b) die folgenden Umsätze der nicht unter Buchstabe a fallenden Inhaber von
anerkannten Blindenwerkstätten und der anerkannten Zusammenschlüsse von
Blindenwerkstätten im Sinne des § 143 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch:

aa) die Lieferungen von Blindenwaren und Zusatzwaren,
bb) die sonstigen Leistungen, soweit bei ihrer Ausführung ausschließlich
Blinde mitgewirkt haben;
20. a) die Umsätze folgender Einrichtungen des Bundes, der Länder, der Gemeinden
oder der Gemeindeverbände: Theater, Orchester, Kammermusikensembles,
Chöre, Museen, botanische Gärten, zoologische Gärten, Tierparks, Archive,
Büchereien sowie Denkmäler der Bau- und Gartenbaukunst. Das Gleiche gilt
für die Umsätze gleichartiger Einrichtungen anderer Unternehmer, wenn die
zuständige Landesbehörde bescheinigt, dass sie die gleichen kulturellen
Aufgaben wie die in Satz 1 bezeichneten Einrichtungen erfüllen. Museen im
Sinne dieser Vorschrift sind wissenschaftliche Sammlungen und
Kunstsammlungen,
b) die Veranstaltung von Theatervorführungen und Konzerten durch andere
Unternehmer, wenn die Darbietungen von den unter Buchstabe a bezeichneten
Theatern, Orchestern, Kammermusikensembles oder Chören erbracht werden;
21. a) die unmittelbar dem Schul- und Bildungszweck dienenden Leistungen privater
Schulen und anderer allgemein bildender oder berufsbildender Einrichtungen,
aa) wenn sie als Ersatzschulen gemäß Artikel 7 Abs. 4 des Grundgesetzes
staatlich genehmigt oder nach Landesrecht erlaubt sind oder
bb) wenn die zuständige Landesbehörde bescheinigt, dass sie auf einen Beruf
oder eine vor einer juristischen Person des öffentlichen Rechts
abzulegende Prüfung ordnungsgemäß vorbereiten,
b) die unmittelbar dem Schul- und Bildungszweck dienenden
Unterrichtsleistungen selbständiger Lehrer
aa) an Hochschulen im Sinne der §§ 1 und 70 des Hochschulrahmengesetzes
und öffentlichen allgemein bildenden oder berufsbildenden Schulen oder

bb) an privaten Schulen und anderen allgemein bildenden oder
berufsbildenden Einrichtungen, soweit diese die Voraussetzungen des
Buchstabens a erfüllen;

21a. (weggefallen)

22. a) die Vorträge, Kurse und anderen Veranstaltungen wissenschaftlicher oder
belehrender Art, die von juristischen Personen des öffentlichen Rechts, von
Verwaltungs- und Wirtschaftsakademien, von Volkshochschulen oder von
Einrichtungen, die gemeinnützigen Zwecken oder dem Zweck eines
Berufsverbandes dienen, durchgeführt werden, wenn die Einnahmen
überwiegend zur Deckung der Kosten verwendet werden,
b) andere kulturelle und sportliche Veranstaltungen, die von den in Buchstabe a
genannten Unternehmern durchgeführt werden, soweit das Entgelt in
Teilnehmergebühren besteht;

23. die Gewährung von Beherbergung, Beköstigung und der üblichen Naturalleistungen
durch Einrichtungen, wenn sie überwiegend Jugendliche für Erziehungs-,
Ausbildungs- oder Fortbildungszwecke oder für Zwecke der Säuglingspflege bei sich
aufnehmen, soweit die Leistungen an die Jugendlichen oder an die bei ihrer
Erziehung, Ausbildung, Fortbildung oder Pflege tätigen Personen ausgeführt werden.
Jugendliche im Sinne dieser Vorschrift sind alle Personen vor Vollendung des
27. Lebensjahres. Steuerfrei sind auch die Beherbergung, Beköstigung und die
üblichen Naturalleistungen, die diese Unternehmer den Personen, die bei den
Leistungen nach Satz 1 tätig sind, als Vergütung für die geleisteten Dienste
gewähren. Die Sätze 1 bis 3 gelten nicht, soweit eine Leistung der Jugendhilfe des
Achten Buches Sozialgesetzbuch erbracht wird;

24. die Leistungen des Deutschen Jugendherbergswerkes, Hauptverband für
Jugendwandern und Jugendherbergen e.V., einschließlich der diesem Verband
angeschlossenen Untergliederungen, Einrichtungen und Jugendherbergen, soweit die
Leistungen den Satzungszwecken unmittelbar dienen oder Personen, die bei diesen
Leistungen tätig sind, Beherbergung, Beköstigung und die üblichen Naturalleistungen
als Vergütung für die geleisteten Dienste gewährt werden. Das Gleiche gilt für die
Leistungen anderer Vereinigungen, die gleiche Aufgaben unter denselben
Voraussetzungen erfüllen;

25. Leistungen der Jugendhilfe nach § 2 Abs. 2 des Achten Buches Sozialgesetzbuch und
die Inobhutnahme nach § 42 des Achten Buches Sozialgesetzbuch, wenn diese
Leistungen von Trägern der öffentlichen Jugendhilfe oder anderen Einrichtungen mit
sozialem Charakter erbracht werden. Andere Einrichtungen mit sozialem Charakter
im Sinne dieser Vorschrift sind
a) von der zuständigen Jugendbehörde anerkannte Träger der freien Jugendhilfe,
die Kirchen und Religionsgemeinschaften des öffentlichen Rechts sowie die
amtlich anerkannten Verbände der freien Wohlfahrtspflege,
b) Einrichtungen, soweit sie
aa) für ihre Leistungen eine im Achten Buch Sozialgesetzbuch geforderte
Erlaubnis besitzen oder nach § 44 der § 45 Abs. 1 Nr. 1 und 2 des Achten
Buches Sozialgesetzbuch einer Erlaubnis nicht bedürfen,
bb) Leistungen erbringen, die im vorangegangenen Kalenderjahr ganz oder
zum überwiegenden Teil durch Träger der öffentlichen Jugendhilfe oder
Einrichtungen nach Buchstabe a vergütet wurden oder
cc) Leistungen der Kindertagespflege erbringen, für die sie nach § 24 Abs. 5
des Achten Buches Sozialgesetzbuch vermittelt werden können.
Steuerfrei sind auch
a) die Durchführung von kulturellen und sportlichen Veranstaltungen, wenn die
Darbietungen von den von der Jugendhilfe begünstigten Personen selbst
erbracht oder die Einnahmen überwiegend zur Deckung der Kosten verwendet
werden und diese Leistungen in engem Zusammenhang mit den in Satz 1
bezeichneten Leistungen stehen,
b) die Beherbergung, Beköstigung und die üblichen Naturalleistungen, die diese
Einrichtungen den Empfängern der Jugendhilfeleistungen und Mitarbeitern in
der Jugendhilfe sowie den bei den Leistungen nach Satz 1 tätigen Personen als
Vergütung für die geleisteten Dienste gewähren;

26. die ehrenamtliche Tätigkeit,
a) wenn sie für juristische Personen des öffentlichen Rechts ausgeübt wird oder
b) wenn das Entgelt für diese Tätigkeit nur in Auslagenersatz und einer
angemessenen Entschädigung für Zeitversäumnis besteht;

27. a) die Gestellung von Mitgliedern geistlicher Genossenschaften und Angehörigen
von Mutterhäusern für gemeinnützige, mildtätige, kirchliche oder schulische
Zwecke,
6b) die Gestellung von land- und forstwirtschaftlichen Arbeitskräften durch
juristische Personen des privaten oder des öffentlichen Rechts für land- und
forstwirtschaftliche Betriebe (§ 24 Abs. 2) mit höchstens drei Vollarbeitskräften
zur Überbrückung des Ausfalls des Betriebsinhabers oder dessen voll
mitarbeitenden Familienangehörigen wegen Krankheit, Unfalls,
Schwangerschaft, eingeschränkter Erwerbsfähigkeit oder Todes sowie die
Gestellung von Betriebshelfern an die gesetzlichen Träger der
Sozialversicherung;

28. die Lieferungen von Gegenständen, für die der Vorsteuerabzug nach § 15 Abs. 1a
ausgeschlossen ist oder wenn der Unternehmer die gelieferten Gegenstände
ausschließlich für eine nach den Nummern 8 bis 27 steuerfreie Tätigkeit verwendet
hat.

 Posted by at 4:05 pm
Jul 072009
 

Das was wir auf dem blinden Fleck nicht wahrnehmen, wird, auch bei einseitigem Sehen, von dem Gehirn ergänzt. Wikipedia hat ein paar Beispiele zum Selberprobieren.

Wir können uns also nicht absolut auf unser Sehen verlassen. Gibt es auch in weiteren Sinnessystemen diesen Ergänzungs- oder Verzerrungseffekt?

Der Fraunhofer-Codec MP3 basiert auf einem neuroakustischen Modell. Die Audio-Daten sind auf der CD in ihrer erfassten Abtastrate (die das Frequenzspektrum vorgibt) und den Amplitundenschritten perfekt aufgelöst, aber noch nicht komprimiert. Bei perfekter Kompression erreicht man durchschnittlich nicht mehr als 50% kleinere Dateien. Wie schafft es das Fraunhoferinstitut diese Information auf nur 10 % der ursprünglichen Datenmenge zu reduzieren?

Die Antwort ist einfach – bestimmte Informationsverluste werden von uns nicht wahrgenommen oder überdeckt.

Das was für die Wahrnehmung git, gilt auch in erschreckendem Maße für die Datenverarbeitung. Bspw. ruft die Freundin einen eifersüchtigen Menschen nicht an, weil "sie ständig mit anderen Männern telefoniert".

Auf was können wir uns noch verlassen??

 Posted by at 9:09 pm
Jul 062009
 

 1164587_high_voltageja, in der Tat bin auch ich nicht unfehlbar …

1) Mahnung nicht in Rechnung erwähnt

Was machen, wenn ein Kunde einfach nicht zahlt, obwohl die Leistung erbracht wurde und die Rechnung gestellt worden ist? Einfach eine kostenpflichtige Mahnung auszustellen scheint unfair zu sein, wenn der Kunde nicht vorher darüber Bescheid wusste. Und wir sprechen hier tatsächlich von prähistorischen Zeiten, in denen es noch keine juristischen Fundamente unserer Firma gegeben hat.

Nach dem ersten Vorfall dieser Art, vielen Telefonaten und unbeantworteten e-Mails schließlich eine e-Mail mit der Androhung einer Mahnung. Das hat geholfen. Und ab sofort ist auf jeder Rechnung ein Abschnitt zur Zahlungsverzögerung drauf. Es heißt, und ich zitiere:

Setzen Sie sich bei absehbaren Zahlungsverzögerungen bitte rechtzeitig mit uns in Verbindung!
Um Ihnen und uns unnötige Kosten zu vermeiden verzichten wir auf ein mehrstufiges Mahnverfahren.
Ab Ablauf der Zahlungsfrist stellen wir Ihnen eine Bearbeitungsgebühr von 25 € und Verzugszinsen in Höhe von 11.19 % p.a.
zusätzlich in Rechnung, sowie gegebenenfalls anfallende Kosten eines anschließenden gerichtlichen Mahnverfahrens.

Die 11,19% p.a. sind gemäß einer Webseite (ich weiß, sehr vage und unspezifisch), der höchstmögliche Satz für Verzugszinsen unter Geschäftsleuten. Achtung! Dieser Satz orientiert sich am europäischen Leitzins, der in der Wirtschaftskrise sehr wahrscheinlich nach unten angepasst worden ist.

2) Keine Verträge

Handschlag und Absprache reichen leider nicht immer. Manchmal vergessen Kunden, dass sie gekündigt haben, und dementsprechend zu anderen Tarifen abgerechnet werden. Manche Zuständigkeiten sind nicht klar.  Aus Menschlichkeit, und auch aus einer gewissen "Angstposition" heraus (Stichwort König Kunde)  lässt man sich oft zu Kulanzleistungen hinreißen, und verliert ehrlich verdiente Vergütung.  Viel offizielles drumherum geschieht auch nicht aus  Zeitersparnis und Faulheit.
Ein Vertrag bietet mehr Sicherheit, sowohl für den Kunden, als auch für uns. Zumindest e-Mails mit Auftragsbeschreibung, Angebot, und Auftragsbestätigung werden für uns von nun an die Grundlage sein.

3) Abgabe kritischer Teile an Anfänger, unkontrolliert

Ich lerne immer mehr meinen Wert als Geschäftspartner – in Bereiche in denen ich mich nicht auskenne arbeite ich mich, auch unter Termindruck, ein, um die benötigte Leistung und Professionalität abliefern zu können. Das gilt leider nicht immer für Mitarbeiter oder Subunternehmer. Manche können das Resultat ihrer Arbeit nicht kritisch einschätzen, oder arbeiten solange pflichtbewußt bis das Budget aus ihrer Sicht erschöpft ist.

Als pflichtbewußter Geschäftsmann, der zu seinen Zusagen steht, lege ich Nachbesserungs-Nachtschichten ein, um diesen Fehler den Kunden gegenüber abzufangen. Leider entstehen aber immer wieder Situationen, in denen es unumgänglich scheint, Anfänger mit Aufgaben zu betrauen. Das Budget erlaubt nicht immer den Einsatz von Profis, diese können vielleicht zeitlich nicht, oder es bestehen erst gar keine Kontakte zu ihnen.

Auch gut gemeinte Arbeit kann sehr schnell in die falsche Richtung führen. Zu wichtigen Aufgaben eines Geschäftsführers gehört ständige Qualitätskontrolle. Und die Fähigkeit auf Schlaf zu verzichten. (02:22:31)

 Posted by at 11:39 pm
Jul 052009
 

Adding a block to all sub pages

see http://www.smartwebprojects.net/concrete5-blog/38/settting-default-blocks-in-concrete5/

JQuery

C5 includes JQuery 1.3.2 by default (as of writing this), so there is no need to include JQuery additionally. Including it twice can even break things for you! (It did for me with BeautyTips).

Forms

Forms are sent using the admin user's mailaddress. Even if you renamed the admin user.  If you want to change this, you have to edit concrete/blocks/form/controller.php

if(intval($this->notifyMeOnSubmission)>0){
$adminUser=User::getByUserID(1);
if( $adminUser && $adminUser->isSuperUser() ){
$adminUserInfo=UserInfo::getByID( $adminUser->getUserID() );
if($adminUserInfo)
$adminEmail = $adminUserInfo->getUserEmail();
}

$mh = Loader::helper('mail');
$mh->to( $this->recipientEmail );
$mh->from( $adminEmail );
$mh->addParameter('formName', $this->surveyName);
$mh->addParameter('questionSetId', $this->questionSetId);
$mh->addParameter('questionAnswerPairs', $questionAnswerPairs);
$mh->load('block_form_submission');
$mh->setSubject($this->surveyName.' '.t('Form Submission') );
//echo $mh->body.'<br>';
@$mh->sendMail();
}

Edit mode

Use this code in your template to check whether C5 is in edit mode (so you could display additional spacers for instance):

if ($c->isEditMode()) {}
else {}

Coexisting Non-UTF-8 HTML pages

You've got a bunch of old HTML pages with Umlaut's and other non-US characters encoded in, say ISO-8859-1 (windows-1252), which are to be kept alongside of C5, which uses UTF-8. Please add to your .htaccess:

AddDefaultCharset UTF-8
AddCharset windows-1252 .html
AddCharset windows-1252 .htm

In this example, we set up the Default Charset to be UTF-8 (on a server which does not use it as default), but tell the server to serve .html and .htm files using the Charset windows 1252. Did we make your day? Donate us a smile!
Another tip, btw: in Opera you can quickly access the encoding and other information in the sidebar under page info.

Misc. code snippets

Get site title

<?php echo $c->getCollectionName();?>

Create a breadcrumb

See http://www.concrete5.org/index.php?cID=537

 Posted by at 2:17 pm