Archive for September, 2010

Indien in Stichworten

Monday, September 27th, 2010

Spucken

Die Inder haben eine schlechte Angewohnheit, das Spucken auf den Boden. Das geht sogar soweit, dass in der Delhi-Metro Verbotsschilder aufgestellt sind – "Please do not spit on the floor". Ivo meint, dass es sich beim Spucken um eine Übersprungshandlung halten könnte, so wie etwa im Westen die Menschen Zigaretten rauchen oder Kaugummi kauen.

USB Stick

Der USB Stick den ich mir habe aufschwatzen lassen hat sich nicht mit NTFS formatieren lassen (mit Schnellformatierung gar nicht, bei der normalen Formatierung gab es erst ganz am Ende einen Fehler). Er ist bereits mit FAT formatiert, doch zögere ich noch, ihm wirklich wichtige Daten ae isnzuvertrauen. Dass es sich nicht um einen Kingston Stick handelt war mir von vornherein klar, auch dass er wahrscheinlich gar nicht funktionieren würde. Das einzige was bei der Sache doch unangenehm ist, ist dass ich ihn mir habe aufschwatzen lassen, und 1100 Rupien abschwatzen lassen – zwei bis drei Nächte im Low-Budget Hotel. Vielleicht tue ich dem Stick aber auch unrecht und er funktioniert. To be continued …

Indian Style Toilet

Die Indian Style Toilet ist komplett im Boden eingelassen: man verrichtet sein Geschäft im Hocken, auf den Trittflächen der Indian Style Toilet stehend. Das ganze ist wesentlich hygienischer als sich auf eine von unbekannten Menschen mit unbekannten Hygieneangewohnheiten vorher benutzte Western Style Toilet zu setzen.

In Kuruksetra konnten wir übrigens kein Klopapier erwerben – es wird mit der linken Hand gewaschen, daher gilt diese auch als unrein. Gott sei dank haben mein Vater und mein Bruder mich vor einiger Zeit daran gewöhnt, es fühlt sich deutlich hygienischer an mit Wasser zu waschen als den Po mit Klopapier wund zu reiben. Das Papier wäre natürlich für Ivo gewesen …

Schlepper

In Delhi gab es besonders viele Schlepper "Come Sir, this way." Sie schaffen leider den Menschen dort eine schlechte Reputation. Ich fand es sehr lästig, man fängt an auch wohlmeinenden Indern die einen ansprechen zu misstrauen!

Man sollte sich auf keinen Fall von einem Schlepper zu einem Hotel / Touristeninformationszentrum / … mitnehmen lassen, da die Preise dann dort um seine Provision angepasst werden.

Kuruksetra

Friday, September 17th, 2010

Wir sind gerade in Kuruksetra, wo sich das berühmte Schlachtfeld befindet
auf dem Krishna Arjuna tiefe Fragen des Lebens auseinandergesetzt hat. Das
Gespräch ist in der Bhagavad Gita festgehalten – ich finde ein sehr
inspirierendes Buch.

But you only have the right to work, none to the fruits thereof.

Wir wohnen neben dem Shri Krishna Dham Charity Hospital, dem Wohnräume (für Pilger?) angeschlossen sind. Es ist sehr günstig: 200 Rupien für ein Doppelbettzimmer pro Nacht! Das entspricht ca. 3,50 €. Das ist ein Glückstreffer, da die Hotels hier wesentlich teurer sind als in Delhi. Das Zimmer ist auch OK. Es hat eine Indian-Style toilet, womit ich sehr gut zurecht komme. Ich finde diese Art von Toilette sollte überall an öffentlichen Plätzen eingeführt werden – man berührt mit dem Po nichts unreines, nur die Schuhe stehen auf zwei Tritten.

Gestern haben wir einen Shiva-Tempel in der Nähe besucht, und durften beim Gottesdienst zuschauen. Die Hindutempel, vielleicht auch nur die einer bestimmten Sekte, sind sehr hell, und haben Lichterketten mit laufenden Lichtern. Hinter Glasvitrinen befinden sich Gottheiten (Krishna, Rama, aber auch Hanuman der affengesichtige Gott), sehr süß gekleidete Puppen. Sie haben sogar ihren eigenen Ventilator, vielleicht damit es ihnen nicht zu heiß wird, vielleicht damit ihre Umhänge flattern und sie dadurch lebendiger werden.

Die Zeremonie selbst ist sehr laut. Die Gläubigen schlagen Glocken, klatschen in die Hände, es läuft währenddessen eine "Lärmmaschine", bis das Ganze in einem Crescendo mündet und der Priester die Gläubigen weiter hereinführt, damit sie gemeinsam beten können. Dabei werden die verehrten Objekte, aber auch die Stufen am Eingang des Tempels mehrfach berührt, und auch Prasadam (geweihtes Essen) verteilt. Der Priester hat mir und Ivo eine Banane gegeben, die wir essen durften, als er später uns etwas Popcorn-artiges gegeben hatte, habe ich das deswegen auch in den Mund gesteckt – aber es sollte eigentlich neben einer Kuhstatue hingelegt werden.
Ivo hat auf dem Wunsch vom Priester hin ein Foto von ihm gemacht!

Die Leute hier am Ort sind sehr freundlich, wir werden oft zu Chais eingeladen, was mir vielleicht den Durchfall heute beschert hat … außerdem ist es nahezu unmöglich sich an die Regeln "kein Eis" "cook it peal it or forget it" zu halten – man isst was man kriegt, alles andere wäre unhöflich. Wir haben gestern sehr geniale Mango-Shakes für nur Rs20 getrunken – also ca. 30 Cent!

Am Abend sind wir dann zu dem Feld gefahren, wo Krishna Arjuna unterwiesen hat. Es hat insgesamt Rs200 gekostet, und war auch eine lange Fahrt. Es ist ein tolles Gefühl in einem fremden Land Nachts mit dem Riksha unterwegs zu sein!
Auf dem "Feld" steht ein Tempel, den wir in der Dunkelheit besichtigt haben. Es war sonst keiner da. Der Rikshafahrer hat für uns die Hindi-Titel der Gottheiten vorgelesen.

Es ist in Indien üblich dass man vor betreten eines Tempels die Schuhe und Socken auszieht. Auf dem Boden dieses Tempels hatten viele Enten ihre "weißen Spuren" hinterlassen, aber es war die Sache wert. Ich habe die Füße danach dann extra mit Seife gewaschen :-)

Es gibt noch viel mehr zu erzählen, vielleicht komme ich irgendwann dazu – bspw. die Geschichte wie wir schwarz U-Bahn in Delhi gefahren sind, der USB-Stick der nicht funktioniert, der freundliche Handyshopbesitzer der von mir Tips zum Abnehmen wollte … uvm.

Indien – die ersten Tage

Wednesday, September 15th, 2010

Nach einem ereignislosen Flug – ein sturkopfiger Inder wollte nicht mit Ivo den Platz tauschen, so dass ich während dem Flug dann nicht neben dem Fenster sitzen konnte – setzten wir um 7:10 indischer Zeit am 11. September auf indischem Boden auf.

Das erste was wir bemerkten war der nagelneue Teppichboden im Gang von den Flugzeugen zur Ankunftshalle. Ja, ein Teppich: helles, einladendes Muster – man fühlt sich gleich willkommen, fast wie in einer Familie.

Nachdem wir einen Citibank Automaten entdeckten – als ehemaliger Citibank, jetzt Targobankkunde darf ich bis Ende des Jahres kostenfrei abheben (!) – und uns durch die verwirrende Menüstruktur (Fast Cash – Cash – Credit // Checking – ? – Credit) zu 6000 Rupien hindurchnavigierten, hieß es: ab nach Delhi. Doch wie? An der Info gab uns die Frau den Tip, mit einem staatlichen Bus für – zu zweit und Gepäck – 100 Rupien nach Delhi zu fahren. Ein günstiger Preis im Vergleich zu einem Taxi oder einem Auto-Riksha (Rs 250 aufwärts). Ein Euro entspricht ca. 60 Rupien. Der Beginn von India on the Cheap™!

Main Bazaar in Delhi

In der Monsunzeit ankommen heißt auch, dass man von Regen begrüßt wird. Auf der Suche nach einer Bleibe liefen wir durch die schlammige Straße mit den schweren Backpacks Richtung Bahnhof, mit Ziel Main Bazaar, einer Straße mit Budget-Motels (ca Rs 500 aufwärts pro Nacht fürs Doppelzimmer). Doch nachdem wir die Gleise des Bahnhofs überquert hatten, nahm sich unserer anscheinend ein gutmütiger wenn auch sehr aufdringlicher Indischer Bahnhofsoffizieller an, und begleitete uns zu einem Auto-Rikshaw. Wir sollten nicht mehr als Rs 20 zahlen, dafür das dieser uns zum Connaught Place, und dort zum Tourist Information Centre bringen sollte. Main Bazaar wäre gemäß diesem Inder vollkommen unwegsam, die Hotels würden zwar arbeiten, aber die Straße wäre ein einziger großer, schlammiger Bauplatz, und für uns Europäer wahrlich nicht zumutbar.

Am Connaught Place machten wir dann also Bekanntschaft mit dem Tourist Information Centre. Oder bessergesagt mit den Tourist Information Centres – ihre Masche ist immer dieselbe. Sie geben vor, eine offizielle staatliche Organisation zu sein (ja klar, in einem winzigen Büro, mit einem einzigen Sachbearbeiter im zweiten Stock …), und schlagen auf die offiziellen Preise "Steuern" drauf. Das Indrailticket hätte bspw. bei dem ersten Bureau 199 € (EURO nicht Dollar!) gekostet. Auf der Seite der indischen Eisenbahn, die uns auch noch frech gezeigt wurde, kostet das Ticket 185 US-$. Von Steuern steht da nichts – es gibt nämlich keine dafür! Wir rochen den Braten zum Glück, und weigerten uns, das Ticket dort zu kaufen. Die uns vorher zugesagte kostenlose Karte war dann auf einmal aus! Nicht dass die Karten dieser Tourist Information Centers besonders gut wären … aber die (unbedingt am Flughafen mitzunehmende) kostenlose offizielle Delhikarte war unter dem Regen immer weiter aufgeweicht …

Im zweiten "Tourist Information Centre", denn versuchte uns der Mitarbeiter das Indrail-Ticket wieder auszureden (er hatte diesmal keine Steuern draufgeschlagen), und uns "kostengünstig" Hotels zu vermitteln. Er bot uns sehr aufdringlich an, unsere Dinge in seinem Center zu lassen, bis wir ein Hotel gefunden hatten. Haben wir natürlich auch nicht gemacht.

Auf der Suche nach Früchen durchstreiften wir dann Connaught Place – übrigens kein guter Ort um Früchte zu kaufen – und machten erste Bekanntschaft mit den lästigen Pushern die uns alle in ein Tourist Information Center vermitteln wollten – eines besuchten wir noch, bevor wir beschlossen ihren Argumenten einfach keinen Glauben mehr zu schenken. Es ist eine Umgewöhnung, man muss lernen zu den Leuten die einen belästigen unhöflich zu sein und sie einfach zu ignorieren. Das fällt nicht leicht, die Alternative ist jedoch Zeitverschwendung, und im schlimmsten Fall sogar Geldverschwendung für etwas was man ursprünglich nicht haben wollte (so etwa ein 250 GB USB-Stick fragwürdiger Qualität, aber die Geschichte kommt noch). Man lernt, den Blck abzuwenden, um Desinteresse zu signalisieren, mit einer abwehrenden knappen Geste, sowie verzogenem Gesicht, auch dem letzten indischen Marktschreier klar zu machen, dass man wirklich nicht interessiert ist, und auch schon erfahren genug um sich nicht übers Ohr hauen zu lassen.

Die Masche dieser lästigen Pusher ist immer die gleiche:

  • Where are you from, sir?
  • How long are you here already in India?
  • Where do you want to go next?

Egal was man antwortet, es läuft aufs Tourist Information Centre (Free map!) der Wahl des Pushers hinaus. Das (gelogene) Argument man hätte schon ein (nicht erstattbares) Indrail-Ticket wird damit gekontert, dass das Reisen in der Bahn sehr gefährlich sei, und man das Ticket ja problemlos zurückgeben könnte. Eine Lüge antwortet der anderen. Na ja.

Nachdem Ivo seine Früchte bekommen hatte, marschierten wir Richtung Main Bazaar los. Rs 20 im Kopf, die uns der Inder ganz am Anfang gesagt hatte, lehnten wir einen Riksha-Fahrer nach dem anderen mit Rs 60+ Angeboten ab. Schließlich blieb doch einer übrig, der uns unbedingt in ein Hotel seiner Wahl fahren wollte, auch für Rs 20. Wir dachten natürlich, dass das auch ein Vermittlungsgeschäft ist, waren jedoch schon müde und demoralisiert, und gingen auf seinen Vorschlag ein.

So schlecht war der Vorschlag gar nicht – was zunächst teuer schien (Rs 500 pro Nacht) ist im Vergleich zu den umliegenden Hotels preislich gleich, und wir haben ein eigenes Fenster! Das kriegt man sogar in der Cottage Yes Please für Rs 950 nicht. Das Fenster macht den Raum aber erträglich.

Zimmer im Northern Palace

Bad im Northern Palace

Nachdem ich einiges an Schlaf nachgeholt hatte, erkundeten wir die nächste Gegend, d.h. den Main Bazaar mit seinen Straßenhändlern und Läden die direkt auf die schlammige "Straße" herausgehen, die von Kühen, Motorrad, Motor- und Fahrrad-Rikshafahrern, und natürlich von Fußgängern gleichzeitig benutzt wird. Gehupt wird sehr viel, überfahren wird aber niemand. Im Malhotra, das auch im Lonely Planet lobend erwähnt wird, aßen wir schließlich das erstemal in Indien zu Abend. Ein gutes, günstiges Restaurant mit sehr zuvorkommendem Personal (die "AC", sprich der lästig blasende Ventilator wurde für uns auf Wunsch ausgeschaltet). Sehr gutes, schmackhaftes, aber stellenweise sehr scharfes, Essen.

Gestern, Sonntag, widmeten wir uns dem Süden Delhis. Hamuyans' Tomb, die kleinere Vorgänger-Version von Taj Mahal, an dem auch gerade Handwerker Renovierungsarbeiten durchführten, die Lodi Gardens – sehr beliebt bei jungen indischen Liebespaaren – und schließlich Safdarjang's Tomb. Leider ist die U-Bahn bis zum JW Nehru Stadium noch nicht ausgebaut (das hatte bei uns für Verwirrung gesorgt – aber man kann mit der U-Bahn nur dorthin reisen, wo auch Rupienbeträge in den Zielen drinstehen!), wir mussten mir der Riksha fahren. Das 3-Tages-Ticket mit der U-Bahn kostet Rs 250 (+ Rs 50 Deposit), die Rikshafahrt von Central Secretariat zu Hamuyan's Tomb erhielten wir um Rs 60. Einfach ein paar Rikshafahrer ansprechen (erst nach dem Preis fragen, nicht einfach einsteigen und danach zahlen!), und dann Gegenvorschläge machen, was man bereit ist zu zahlen. Man bekommt dann mehr und mehr Gefühl was man wie weit herunterhandeln kann. Ich hatte auch das Hotel am Tag 2 um Rs 50 heruntergehandelt – mehr Geld fürs Essen :-)

Humuyans Tomb in Delhi

Die U-Bahnfahrt ist sehr interessant – man muss bei jedem Einsteigen durch einen Metalldetektor, und das Gepäck wird wie im Flughafen durch eine X-Ray Maschine gejagt. Danach muss man entweder Tokens oder eine RFID-Karte benutzen, um den Durchgang in die U-Bahn aufzumachen. Das gleiche Token bzw. die RFID-Karte benutzt man am Ausgang. Die Tokens werden von Reise zu Reise gekauft, der Automat schluckt sie beim Aussteigen. Die Karte verwaltet ein Guthaben, es gibt aber auch die Flatrate für Touristen. Wir haben erst eine Karte für einen Tag gekriegt, obwohl wir für drei Tage gekauft hatten, und diese heute reklamiert und nach längerer Diskussion dann auch erstattet gekriegt.

Heute wollten wir eigentlich in die Freitagsmoschee und danach ins Rote Fort – zwei Must-Sees in Delhi. Beides klappte jedoch nicht: für die Moschee waren wir etwas zu spät dran, das Fort hat Montags geschlossen. Jedoch konnten wir einen sehr interessanten hinduistischen (?) Tempel besuchen. Komplett in weiß, mit vergoldeten Kühen und Löwen (mit Blumen im Maul) innen drin, und Gläubigen die die Wände in Hingabe berühren, und Kerzen und Weihrauch abbrennen, das ganze zu einer übersteuerten Hindu-Musik im Hintergrund.

Und ich habe mir in der Nähe dieses Tempels einen USB-Speicherstick für ca. Rs 1100 andrehen lassen. Ein Verkäufer kam auf mich zu und fragte, ob ich einen Stick kaufen würde. Ich lehnte dankend ab. Der Verkäufer blieb hartnäckig, bis ich im schließlich einen Preis nannte, den ich zu zahlen bereit wäre – Rs 500 für einen 32 GB Stick (also umgerechnet 8 – 9 €). Er nahm tatsächlich an! (Ich hatte eigentlich etwas drauf spekuliert dass ihm das zu wenig wäre). Ich erhielt die Ware. Aber nur kurze Zeit drauf wurde ich von einem anderen Freund des Verkäufers angesprochen, ob ich einen 64 GB Stick haben wolle. Ich sagte, nein, ich hätte ja gerade erst einen Stick erworben. Er blieb hartnäckig, ich könnte ja einen Aufpreis von Rs 1000 geben. Schließlich einigten wir uns auf einen Aufpreis von Rs 250 – also insgesamt Rs 750 für 64 GB. Der Stick wechselte den Besitzer. War das das Ende der Geschichte? Nicht solange es noch Speicherkapazität – und Geschäftspotential für den Inder gibt! Auf einmal zauberte er einen 250 GB Speicherstick hervor. Ich brauche sowas nicht, sagte ich ihm. Ich habe doch gerade erst den 64 GB Stick erworben. Er wollte aber unbedingt, dass ich mit zu einem Typen gehen würde, zur Kontrolle des Sticks am Notebook – das er wirklich funktioniert. Ich hatte bei der Geschichte von vornherein meine Zweifel, war aber dann bereit ein wenig auf Risiko zu investieren. Nun sollte dieses Wenig aber immer mehr werden! Der Verkäufer wollte Rs 1500 als Aufzahlung. Ich lehnte ab. Nach langem Hin- und Her erklärte ich mich schließlich bereit, den Stick am Notebook anzuschauen, falls er ihn für Rs 400 Aufpreis verkaufen würde. Nachdem ich den Stick am Notebook gesehen hatte – er wurde tatsächlich erkannt – und auch den 64 GB Stick ausprobiert hatte – handelte ich den Verkäufer noch auf Rs 370 zusätzlich (statt Rs 1500) herunter.

Gerade wird dieser Stick normal formatiert – mit der Schnellformatierung brach er mit einem Fehler ab (was mir noch nie passiert war … aber vielleicht bin ich bei dieser Geschichte auch zu skeptisch.)

Diese Webseite hält Tips und Tools bereit für fragwürdige Flash Speicher die sich nicht formatieren lassen.

Abgesehen von diesen Pushern, die einem Geschäfte andrehen wollen, sind die Inder sehr nette und hilfsbereite Menschen. Wir haben vorhin bspw. einen Herren in der U-Bahn angesprochen, der uns sogar noch ein Stück begleitet hat, um uns den Weg zeigen zu können. Ein sehr sympathischer und gebildeter Mensch!

Weitere Broker

Tuesday, September 7th, 2010

http://agora-direct.de/about

Introducing Broker für Interactive Brokers, Konditionen ähnlich wie bei LYNX.

 

http://www.sino.de/

im Basispackage 8,80 € min, 0,15%, max 75,00 €. Also u.U. etwas teurer als LYNX, je nach Volumen.

 

Diverse amerikanische Broker

https://www.thinkorswim.com/tos/myAccounts/displayRates.tos

http://www.just2trade.com/fees/commissions

http://www.scottrade.com/

http://www.elitetrader.com/vb/showthread.php?s=fe01bfbe8c99239892b5805ef7ffc7bc&threadid=200455&perpage=6&pagenumber=2
Elitetrader hat unten eine Liste verschiedener Sponsoren (darunter auch Interactive Brokers). Die Liste könnte eine nähere Untersuchung Wert sein. Im Forum gab es außerdem irgendwo einen interessanten Beitrag zu IB. Der Konsens ist, dass IB nichts für Anfänger ist, und ihr Support auch nicht herausragend gut / erreichbar – sie halten keine Händchen – aber die Preisstruktur sowie die handelbare Produktbreite unschlagbar ist.

HighPoint RocketRAID raidtool

Sunday, September 5th, 2010

Thanks to Gegereka I managed to download the raidtool.exe, and share it here for your convenience.

I could not locate it on the manufacturer's website, although they do have a good driver selection, e.g. for the Highpoint Rocketraid 2300
Update: HighPoint's customer support provided a newer version of the tool to me. I did not try it, but I have uploaded it for you. They took approximately 2 business days replying. See below for their reply and instructions:

Hello,

You can try using the tool, but it's hard to say what state the data is in, as the failure occurred during recovery mode (rebuild).

The disabled status is assigned in cases where multiple disks have failed, or the parity is faulty.

It requires that the system be booted to DOS mode, and is able to access the card's BIOS/firmware.
It is a graphical utility that is similar to our controller cards' BIOS display.

Instructions:

The utility is as a compressed file (.zip format).

It's DOS based, and graphical – it responds to standard keyboard inputs.
If you need a DOS boot diskette or CD image, we recommend visiting this site (downloads are free):

http://www.bootdisk.com

To run, boot to a DOS floppy, and use the following command:

raidtool.exe

Use the arrow, Alt, and Tab keys to navigate the windows, and the Enter key to select a device (disk, array), and execute a command.

It is capable of many different functions.
The functions you will want to use are:

Save Array Info
Delete Array
Create Array

1) Use the arrow/tab keys to highlight the array, then press the Spacebar or Enter to select it.

2) Click Alt and use the arrow keys to highlight the "Array" tab. Press down and select the "Save Array Info" option – this will save the current RAID configuration to the boot media (floppy or USB drive required).
Next, use the "Save MBR" option – as above, this will save the configuration data to the floppy.

3) Next, use the Delete option, and delete the RAID arrays.
This option will not delete actual, useable data from any of the disks, and will not damage the partition tables – it was designed specifically not to. It is simply a way clear out any junk RAID data, or "disabled" status from the disks.

4) Next, use the Create option and recreate the array. This is similar to the card's BIOS menu.
Do not worry about the Build options in this case.
If it insists you select an option, choose "No Initialization".

Once recreated, exit the utility and reboot – make sure the card's BIOS recognizes the array correctly (Press Control + H when prompted).
If not, you can always run this utility again – it can be used as many times as needed. Do not attempt to rebuild or verify the array unless you can access the volume.

Regards,

Customer Support Department

If you're under no time pressure you might consider getting in touch with HighPoint's customer support yourself.

You have to run the raid tool from DOS. Download a boot disk creator from here. I used DOS 6.22 without problems, having DOS on one floppy disk and the rocketraid tool on another floppy (you can just switch them after booting, use dir to show the contents and type raidtool to start the raidtool).

Before you do anything else: write down the information about your current RAID setup. You can get it by using ARRAY->Information / other self-explanatory menu entries. You will need it later to recreate the RAID. Information you will need includes: Array name, RAID type, Cache policy, Block size and sector size.

Tip: also write down the exact identifiers of your harddrives (even same models have unique numbers in the end) and which channel and place which harddrive is assigned. You might need it later to recreate the exactly same RAID setup you had.

You have to delete the RAID(s) and create a new one (use enter in the drives window to enumerate the drives in the correct order, numbers will appear beside them, then use create from the Array menu.)

You also might want to save the previous configuration to the floppy before deleting.

Attention!! Ensure that no initialization / keep old data is selected! () The tool will apply the new RAID information once you OK the dialog.

I Repeat: do NOT initialise the drives – this means actually deleting the data which is on them! (There's also an option to do that in the BIOS / boot time configuration. Do not use it!)

Be sure to check out this very helpful thread in it's completeness on the hardforum before working with the tool. Below, I reproduce an essential part from it – should the hardforum ever remove the thread.

"Hello,

Attached is a RAID recovery utility – it may be able to remove the disabled status.
The disabled status is assigned in cases where multiple disks have failed, or the parity is faulty.
Try using the all of the original disks first (including the drive originally listed as failed).

It requires that the system be booted to DOS mode, and is able to access the card's BIOS/firmware.
It is a graphical utility that is similar to our controller cards' BIOS display.

Instructions:

The utility is as a compressed file (.zip format).

It's DOS based, and graphical – it responds to standard keyboard inputs.
If you need a DOS boot diskette or CD image, we recommend visiting this site (downloads are free):

http://www.bootdisk.com

To run, boot to a DOS floppy, and use the following command:

raidtool.exe

Use the arrow, Alt, and Tab keys to navigate the windows, and the Enter key to select a device (disk, array), and execute a command.

It is capable of many different functions.
The function you will want to use are:

Save Array Info
Delete Array
Create Array

1) Use the arrow/tab keys to highlight the array, then press the Spacebar or Enter to select it.

2) Click Alt and use the arrow keys to highlight the "Array" tab. Press down and select the "Save Array Info" option – this will save the current RAID configuration to the floppy – we can have engineering analyze this necessary (default disk order is sequential – channels 1 through 4).

Next, use the "Save MBR" option – as above, this will save the configuration data to the floppy.

3) Next, use the Delete option, and delete the RAID arrays.
This option will not delete actual, useable data from any of the disks, and will not damage the partition tables – it was designed specifically not to. It is simply a way clear out any junk RAID data, or "disabled" status from the disks.

4) Next, use the Create option and recreate the array. This is similar to the card's BIOS menu.
Do not worry about the Build options in this case.
If it insists you select an option, choose "No Initialization".

Once recreated, exit the utility and reboot – make sure the card's BIOS recognizes the array correctly (Press Control + H when prompted).
If not, you can always run this utility again – it can be used as many times as needed. Do not attempt to rebuild or verify the array unless you can access the volume. "

My own story

I was asked to help with file recovery on a Windows 2003 server running completely off a RocketRAID 2300. 4 drives à 400 GB capacity connected together in a RAID 5. The problem was: the second drive was marked "critical", and the fourth drive failed completely once it was accessed, and was marked "disabled". Meaning, I would not be able to run the RAID at all, even for recovery purposes.

As things were, it would not even boot into Windows Server 2003 – it would keep restarting before reaching the login screen. After using F8 to enter the advanced  boot options, I disabled "automatic restart on failure" (translated from German), and got a blue screen instead: "UNMOUNTABLE_BOOT_VOLUME"

If I would rescan from the management tool, the RAID would come up again, trying to rebuild itself – and failing.

After using the raidtool.exe to rebuild the RAID properly, I could not boot into the (native) Windows on the RAID anymore: "NTLDR is damaged".

File recovery software

Linux

There are drivers for Linux, also this document unspecifically about dmraid might be of some interest. Unfortunately, I fear, that it is too complicated to set up a new Linux with correctly installed drivers and settings for recovery purposes and could even destroy data. I have not tried it and advise against it for people who are not Linux-savvy and know their way around the tools already.

Further reading

Here's a good overview introduction to RocketRAID cards (RR 2340) – they're not "entirely" a hardware RAID system.

Use Wikipedia to read more about RAIDs.


YATE testing

Friday, September 3rd, 2010

How can you test your YATE installation?

By trying to place a call from the YATE machine to one of your lines.

  • set up and activate music on hold (moh), I attached mine to madplay, set up in the configuration under the name madplay. Thus I get moh/madplay as an available data source (another would be tone/ring)
  • start YATE if it is not already running.
  • telnet localhost 5038 to login to YATE (rmanager has to be activated!)
  • callgen set called=yourlinenumber
  • callgen set source=moh/madplay
  • callgen single

The device attached to the line should get a call with Caller ID "YATE", which will be routed to moh/madplay, and automatically disconnected after a minute.

You need to setup your call only once, and can continue testing with callgen single as often as you need to.

Here's more information in the original documentation.

Please note: you can't call outgoing numbers (as set up in your regex routing table) this way.

Also, you may need to enable the callgen and the rmanager modules in your yate.conf, if they had been disabled.

An easier way: simply enter

call moh/madplay yourlinenumber

Other interesting links