Archive for the ‘German’ Category.

Juristisches

Feststellungsklage

Sie dient im Zivilrecht dazu, um das Bestehen oder Nichtbestehen eines Rechtsverhältnisses feststellen zu lassen.

Mietverhältnisse

Eine Fortsetzung des Mietverhältnisses über den Kündigungszeitraum hinaus wird bereits heute gem. § 545 BGB ausdrücklich widersprochen.

Ziehfrist

Selbst bei fristloser Kündigung muss der Vermieter dem Mieter eine Ziehfrist von ein bis zwei Wochen geben.

Unbestrittene Forderung

Bedeutet, dass die Forderung von beiden Seiten anerkannt ist, daher kann nicht mehr darüber gestritten werden. Bezieht sich insbesondere auf Rechnungen, die der andere Geschäftspartner anerkannt hat, und die sich durch ein Inkassounternehmen ohne Probleme durchsetzen lassen.

Abmahnungen

Grundlagen hat dieser Artikel sehr gut im Überblick parat.

Outlook Express Timeouts

Obwohl Outlook Express bereits auf die maximale Wartezeit eingestellt ist, kommt es trotzdem bei manchen zu Timeout-Problomen.

(Original-Text auf italienisch: “il server ha interrotto la connessione in modo inatteso. …” = “Your server has unexpectedly terminated the connection. Possible causes for this include server problems, network problems, or a long period of inactivity. Account: ‘account name’, Server:’server’, Protocol: POP3, Port 110, Secure (SSL); No, Error Number: 0×800CCC0F”

Eine Recherche bringt folgende Möglichkeiten zustande:

  • Outlook Express hat einen Bug, was bei bestimmten e-Mails (mit leerer Message-ID) zu Timeouts führt bzw. dazu, dass eine Mail immer und immer wieder geholt wird. Siehe dazu diesen Artikel.
  • Norton AntiVirus scannt einkommende UND abgehende Mails. Norton’s Support schlägt vor, den Scan abzuschalten um das Problem zu lösen.
    Hier ist ein weiterer Artikel mit Überblick über Norton, McAffee, Trend-Micro.
  • Falls wir einen Exchange Server betreiben würden, hätte Microsoft auch einen Lösungsvorschlag.
  • Manchmal ist bei Outlook Express eingestellt, dass es die Internetverbindung automatisch trennen soll. Bell hat dazu eine Seite (auf Englisch).

ISIC – International Student Card

Ab dem 1. September kann man die ISIC ab September bis 2012 erhalten.

Die International Student Card kostet 12 €, und wird vor Ort in 5 Minuten ausgestellt. Mitbringen muss man: das Geld, ein Passbild, einen Personalausweis und eine Immatrikulationsbescheinigung / einen Studentenausweis.

Neben vielen Vergünstigungen weltweit gibt es für Karteninhaber auch von Microsoft ein interessantes Angebot namens Dreamspark: verschiedene Entwickler-Tools, bspw. Visual Studio für lau.

Reisen in Indien

Diese Webseite bietet sehr ausführliche Informationen über Reisen nach Indien. Hier jedoch im Überblick ausschließlich die Fortbewegungsmöglichkeiten:

Mit dem Flugzeug:
Diese Webseite hat Informationen über “Discover India”, eine Art Flugflatrate. Für 895 $ kann man 21 Tage so oft in Indien fliegen wie man will, vorausgesetzt, dass der gleiche Flughafen nur ein einziges Mal als Ziel angeflogen wird (es sei denn zum Umsteigen).

Es fallen u.U. weitere Gebühren an.

Die gleiche Webseite bietet auch Informationen über Ermäßigungen für Jugendliche (d.h. unter 30jährige). Es wird 75 % des Economy Class Preises erlassen, allerdings müssen “passenger service fee” und “fuel surcharge” voll bezahlt werden.

Mit dem Zug:
Auch hier gibt es eine Flatrate, den Indrail Pass. Eine britische Seite hat umfangreiche Erklärungen, was die einzelnen Kategorien bedeuten, und ebenfalls eine Übersicht wie teuer die Tickets sind. Ein Ticket für 60 Tage in der niedrigsten Klasse (ohne Air Conditioning, mit Toiletten im indischen Stil) kostet 185 $ – das entspricht momentan 145 €.

Der einzige offizielle Vertriebspartner des Indrail Passes in Deutschland war Asra Orient. Sie bieten den Pass jedoch nicht mehr an, da die Nachfrage stark zurückgegangen sei, nachdem einzelne Strecken heutzutage über das Internet buchbar sind. Man kann den Indrail Pass in allen Zentralbahnhöfen vor Ort kaufen, und auch mit Euro bezahlen. In Delhi gibt es im Zentralbahnhof im ersten Stock eine spezielle Einrichtung nur für Touristen.

Man kann ob mit oder ohne Indrail Pass nicht einfach in den Zug einsteigen – es muss reserviert werden. Notfalls kann man beim Schaffner fragen, ob noch Plätze für den Zug frei sind. Gemäß “Asra Orient” in Deutschland kann man für den Indrail Pass nicht über das Internet reservieren, zudem kann man Einzelstrecken nur mit American Express bezahlen.

Im sogenannten “Tatkal Scheme” kann die Buchung sehr kurzfristig, durchgeführt werden. Es werden Sitze reserviert, die ab zwei Tage vor der Abreise gebucht werden können. In der niedrigsten Klasse kostet die Buchung via Tatkal Scheme 10 bis 15 Rupien. (Dabei weiß ich nicht, wie das Tatkal Scheme mit dem Indrail Pass zusammenpasst)

Natürlich ist ein Zug deutlich langsamer als ein Flugzeug. Jedoch gibt es auch hier eher schnelle Verbindungen und eher langsamere. Eine Seite auf Wikipedia gibt über die schnellsten Züge in Indien Auskunft. Sie hält in der Kategorie “Indian Railways” weitere Informationen bereit, bspw. welche Stationen es in Indien gibt.

Techniker Krankenkasse & Auslandskrankenversicherungen

Auslandskrankenversicherung

Die TKK empfiehlt ausdrücklich den Abschluß einer Auslandskrankenversicherung. Sie haben mit ihrem Partner envivas.de ein sehr günstiges Angebot für Reisen von maximal 8 Wochen Dauer geschnürt (bei mir auf den Tag genau, Gott sei dank!).

Für 7,80 € pro Jahr kann man beliebig oft reisen, vorausgesetzt die einzélne Reise ist maximal 8 Wochen lang und es gibt zwischen den Reisen einen Aufenthalt in Deutschland.

Im “großen” Tarif mit längerem Reisezeitraum zahlt man 80 Ct pro Reisetag, der Tarif wird dann explizit für diese Reise abgeschlossen.

Enthalten ist eigentlich alles, was man für die Reise möglicherweise braucht, es wird zu 100 % erstattet:

  • ambulante Behandlung, Arzneien und Pflege- und Verbandsmittel
  • Krankenhausaufenthalte
  • Zahnbehandlungen
  • Krankenrücktransport
  • im Fall des Falles Überführungs- und Bestattungskosten
  • Bergungskosten

Der “kleine” Tarif ist direkt über die Webseite von Envivas buchbar, unter Angabe der TKK Mitgliedsnummer. Er kann selbst am Abreisetag abgeschlossen werden, Hauptsache man befindet sich noch auf deutschem Boden. Die Bestätigung druckt man selbst in Form einer PDF Datei aus, und nimmt sie mit.

Die TKK empfiehlt die Versicherung auch bei Reisen ins europäische Ausland, da die Gebühren dort nicht komplett von ihr übernommen werden dürfen.

DEET

Das Insektenabwehrmittel DEET wird nicht übernommen, da es nicht verschreibungspflichtig ist.

Reiseapotheke

Für eine Reise nach Indien und Nepal von 8 Wochen Gesamtdauer wurde mir folgendes empfohlen:

  • Loperamid = Immodium gegen Durchfall (zurückhaltend einsetzen, da der Durchfall auch eine Schutz- und Bekämpfungsfunktion vor den Erregern hat)
  • Paracetamol & Ibuprofen gegen Fieber und Schmerzen
  • Octenisept zur Wunddesinfektion
  • DEET als Insektenschutzmittel
  • Antiallergika gegen Insektenstiche
  • Sonnenschutzmittel, Faktor 50+ für Kinder – da wir auch in den Bergen unterwegs sein werden
  • Verbandsmaterial: Pflaster, Mullkompressen, Sicherheitsnadel

Zimbra LDAP and DNS

Nochmal durfte ich lernen: das DNS System ist einer der Angelpunkte eines IT-Unternehmens.

Deswegen muss es sowohl in der Hand eines erfahreren Administrators sein, als auch dieser immer Zugriff zu haben.

In meinem Fall sind das noch Nachwirkungen der Benutzung eines “Dumping-Providers” für Domains. Ich hatte darüber bereits einmal geschrieben.

Jetzt bin ich bei HTTP.net mit den Domains, die eine Domain (7vi.de) ließ sich aber nicht portieren da ich sie im System des alten Anbieters nicht lokalisieren konnte.

Unser System war zuletzt eine Mischung aus 7vi.de und ideaday.de;

Leider habe ich mich nicht rechtzeitig darum gekümmert, alles auf ideaday.de umzustellen. Als gestern abend 7vi.de wohl zu einem anderen Anbieter umgezogen & die DNS Einträge nicht ordnungsgemäß übernommen wurden, kam es in Zimbra heute zu einem Mailstau: die Mails konnten nicht mehr ausgeliefert werden, da das Zielsystem mail.7vi.de nicht erreichbar war.

Zimbra, LDAP and changing the hostname

We had the problem that we lost DNS administration control over one of our domains, which Zimbra was running on. Today I learned the hard way, that Zimbra depends on this external DNS servers, even for internal mail delivery.

Backup before using zmsetservername! It might be needed sorely later on!

Use the following to backup:

  • zmcontrol stop (as zimbra)
  • create the /backup/zimbra directory
  • install rsync if necessary (here’s a manpage)
  • (as root) rsync -avHK /opt/zimbra/ /backup/zimbra/

You might want to have a look at this Zimbra page, where I lifted the command from a script.

Proper DNS is essential for changing the hostname!

The best way to avoid trouble is to ensure, before changing the hostname, that the target host the LDAP server is running on (in my case identical with the main Zimbra host) is reachable. If it’s not, add it into the /etc/hosts file. (see below)

If you use zmsetservername to change the hostname (which is the only sensible way to do it, and usually works painlessly on 6.0+ systems), you might get a connection error to the LDAP server.

Starting ldap…done.

Unable to contact ldap://mail.oldhost.de:389: Connection refused
Unable to contact ldap://mail.oldhost.de:389: Connection refused

Attention: if you get this error when running zmsetservername, important parts of your configuration (including the accounts) have not been updated. Do not start Zimbra (thus accepting mails, which you would loose if restoring from backup). It will not work!

If you get the error:

  • if you started Zimbra and tried various things, shut it down, move /opt/zimbra to /opt/zimbra_2, so you can access any e-Mails which arrived in the meantime (they will be located in /opt/zimbra/data/postfix/spool/deferred – replace zimbra by zimbra_2 if you moved your folder)
  • Restore your backup to /opt/zimbra
  • Do not start Zimbra yet
  • Edit the /etc/hosts file as follows:

127.0.0.1 localhost.localdomain localhost
# Auto-generated hostname. Please do not remove this comment.
<your-IP> mail.newhost.de mail mail.oldhost.de

mail.7vi.de being the old hostname not being accessible anymore. Check that it is resolved once again

  • After that, you can run the zmsetservername, it will connect to the LDAP, and update all necessary files. No manual changes (apart from recreating the certificates) will be needed. If everything works, you will see output like the following:

Starting ldap…done.

Searching for ldap server entry…done.< BR>Renamingcn=mail.oldhost.de,cn=servers,cn=zimbra…done.
Updating zimbraServiceHostnameforcn=mail.newhost.de,cn=servers,cn=zimbra…done.
Updating zimbraMtaAuthHostforcn=mail.newhost.de,cn=servers,cn= zimbra…Updating zimbraSpellCheckURLforcn=mail.newhost.de,cn=servers,cn=zimbra…done.
Updating zimbraSmtpHostnameforcn=mail.newhost.de,cn=servers,cn=zimbra…done.
Updating zimbraVirtualHostname fordc=oldhost,dc=de…done.
Updating zimbraLogHostname forcn=config,cn=zimbra…done.
Updating zimbraMailHost for uid=admin,ou=people,dc=mail,dc=somehost,dc=de…done.

  • Now you can (should) restart your system, and start Zimbra
  • Go to the webadmin interface, and flush your mail queues. Wait a bit.
  • if you had the other system running, and some additional mails arrived to the deferred queue, you can just copy & paste them into the /opt/zimbra/data/postfix/spool/deferred folder – complete with their paths, i.e. 0/whatever to 0/whatever.
    Change the permissions to postfix:postfix
    Flush again – some mails should arrive double, but it’s better than loosing mails!

zmsetservername is located in /opt/zimbra/libexec by the way. It would not work without the prepended path for me either.

If you want to go the other way and fix LDAP routing: good luck, we tried for like 3 hours to get it going. Don’t forget, that you still need to update the users and a lot more other information. Trust me, restoring the backup is a better idea.

slapd will be running, but Zimbra won’t be able to connect to it. As LDAP is at the core of Zimbra, your possibilities will be limited. You can use

ps auxww | grep zimbra | grep slapd

to check whether slapd is running. This page might be a good start to try and solve the LDAP problems, if you have to do it that way. Remember: you probably need to run zmsetservername once again, or do the steps it does for you – as it could not connect to the LDAP before!

Problems still needing fixing:

  • update the certificates
  • /opt/zimbra/libexec files don’t seem to be in the global PATH
  • (maybe related to the problem above): logging does not work
  • reenable postgrey

Indien und Nepal – Vorbereitung

Am 10. September fliege ich mit Ivo, einem Freund, nach Indien.

Visum Indien
Das Visum für Indien erhält man bei Cox And Kings (offiziell von dem indischen Generalkonsulat damit beauftragt). Bei Fragen kann man sie unter der Tel. +49 89 23 23 15 90 erreichen.

Die Beschränkung mit zwei Monaten vor der Wiedereinreise wurde gemäß einer Mitarbeiterin von Cox And Kings (für das 6 Monatsvisum für Touristen) wieder aufgehoben, wir können also von Indien aus für drei Wochen nach Nepal und wieder zurück reisen.

Sollte man planen länger als 14 Tage in Indien zu bleiben, sollte man sich auf jeden Fall im lokalen FRRO (Foreign Registration Office) registrieren (bspw. dann in Neu Delhi).

Wenn man die notwendigen Unterlagen vor 10:00 hinbringt, erhält man das Visum noch am gleichen Tag ausgestellt. Es kostet inklusive der Gebühren 61,78 €. Das Visum gilt ab dem Tag der Ausstellung, eine Vordatierung in die Zukunft ist nicht möglich.

Das Visum für Nepal erhält man bei dem Honorargeneralkonsulat München.

Software die ich täglich benutze

Was benötige ich um meine Firma zusammenzuhalten? Neben allgeimeinen Grundlagen (Windows 7 64 bit, Word, Excel usw.) habe ich auch einige Geheimtipps:

1. Passwortverwaltung – http://keepass.info/

Vor allem wenn man mehrere Projekte gleichzeitig und viele Kunden hat, ist es hilfreich Zugangsdaten und -URLs sicher und verschlüsselt kategorisiert aufzubewahren.

Aus Sicherheitsgründen empfiehlt es sich nicht immer wieder das gleiche Passwort zu benutzen. Falls man das aber im Kopf behalten möchte und nicht gerade ein Gedächtniskünstler ist, bleibt einem meist nichts anderes übrig. Schluß damit, auch mit zu kurzen Passwörtern! Ich empfehle unbedingt KeePass zu verwenden.

KeePass bewahrt alle Passwörter, Zugangsdaten, aber auch sensible Dateien usw. mit einem Masterpasswort verschlüsselt in einer Datei auf. Da man sich jetzt nur ein Passwort merken muss, kann dieses dafür aber richtig lang sein!

Die Funktion “Perform Auto Type”, d.h. automatisches Eintragen von Benutzername/Passwort erlaubt einfaches Einloggen mit wenigen Klicks. So bekommt man – aber auch andere Personen – die Passwörter auch gar nicht zu Gesicht.

Habe ich schon erwähnt dass man sich nur noch ein Passwort merken muss?

 

2. Datenverschlüsselung & Backup: TrueCrypt & GoodSync

Damit auch die anderen Betriebsdaten bei Festplattenausfällen und anderen Problemen sicher sind, werden sie regelmäßig auf eine externe Festplatte gebackupped.

Da diese externe Festplatte u.U. in falsche Hände geraten könnte, betreibe ich darauf eine mit TrueCrypt verschlüsselte Partition, auf die das Backup läuft. TrueCrypt nimmt einem die technischen Fragen soweit möglich ab, ganz ohne Verständnis läuft es dennoch nicht – bitte kontaktieren Sie uns, falls Sie freundliche Beratung & Hilfe beim Management Ihrer IT-Infrastruktur benötigen.

Manchmal muss man auch Daten die man versehentlich überschrieben hat wieder herstellen.

Die beste Backup & Synchronisationssoftware die ich kenne ist GoodSync. Gegen einen geringen Preis erhält man eine Lizenz, in der auch alle zukünftigen Updates enthalten sind. Sobald einmal eingerichtet, ist das Backup ein Kinderspiel. Es kann nicht nur zwischen lokalen Festplatten, sondern auch auf einen Server im Internet gebackupped werden – sollten Sie so eine Lösung benötigen, sprechen Sie uns bitte an. Selbstverständlich sind wir auch gerne beim Einrichten von GoodSync behilflich, und können Sie beraten welche Datein Sie backuppen sollten.

GoodSync kann man sofort in einer 30-Tage Testversion herunterladen (für Mac hier), die nach Ablauf des Testzeitraumes die Zahl der synchronisierten Dateien auf 300 limitiert. Allerdings wird man schnell so überzeugt sein, dass man eine oder mehrere Lizenzen kauft :-)

 

3. Musik hören - www.grooveshark.com

Das Musik für jeden kreativen Menschen unentbehrlich für den Schöpfungsprozess ist wusste schon Milaos von Thessaloniki.

GrooveShark ist mit einem Wort: genial. Genial einfach, genial viele Musiktitel, keine Werbeunterbrechungen.

Und das beste: es ist vollkommen gratis! Werbefinanziert – falls die Werbeleiste stört, kann man aber für günstige 3 $ pro Monat einen VIP-Account erwerben. Der VIP-Account bietet neben werbefreiheit noch die auf Adobe AIR basierende Desktop App, die das Musikhören vom Browser entkoppelt. Und ja: man kann noch mehr Titel in seine eigenen Playlisten und “Favorites” aufnehmen.

A word to the GrooveShark guys: please let me translate GrooveShark to German. Please, pretty please?

 

4. Taschenrechner mit RPN (Reverse Polish Notation) - Baculator

RPN-Taschenrechner funktionieren quasi andersherum: zuerst gibt man beide Zahlen ein, danach die Operation.

Beispiel: um 2 und 4 zusammenzurechnen, tippen wir ein:

2 (enter)
4 (enter)
+

jetzt steht oben im Stack des Taschenrechners 6, die wir für die nächste Berechnung benutzen, oder mit einer vorher auf den Stack gelegten Zahl zusammen weiterverarbeiten können.

Wenn man sich einmal an einen RPN Taschenrechner gewöhnt hat, möchte man nicht mehr zurück. Danke an Valentin, dass er mich auf den Geschmack gebracht hat!

Der Baculator ist eine nette kleine Windows-Anwendung. Es gibt aber auch eine Mac OS X Version.

 

5. Blogging Software – BlogDesk

… tbd.

Warum sollte man keine Rache üben?

Man wird irgendwann sterben – Rache zu üben wäre sinnlose Verschwendung kostbarer Lebenszeit!

Nordnet verkauft das deutsche Geschäft an OnVista: Wie geht es weiter?

Nordnet, der beste Deutschland-Online-Broker aller Zeiten hat gestern überraschend angekündigt, dass sie aus dem deutschen Geschäft aussteigen, und “mit OnVista einen neuen Partner gefunden haben”.

Kleiner historischer Rückblick

Im Jahre 2003 hat Stocknet, damals der größte norwegische Onlinebroker, den Einstieg in das deutsche Geschäft gewagt. Günstige Konditionen und eine bequeme Handelsplattform sicherten ein stetiges Wachstum der deutschen Kundenschaft.

2004 wurde Stocknet dann von dem größten schwedischen Online-Broker Nordnet übernommen, damit haben sie auch das deutsche Geschäft und das deutsche Team übernommen. Es ging für die deutschen Kunden mit ähnlich günstigen Konditionen weiter, und mit der Einführung der Abgeltungssteuer hatten die Nordnet-Kunden jetzt zusätzliche Vorteile: das ganze Jahr handeln, mit voller Liquidität.

Vor einigen Tagen dann die überraschende Nachricht:

OnVista übernimmt Nordnet’s Deutschland Sparte

Gemäß diesem und diesem Artikel wird OnVista, ein Broker mit ca. 27.000 Kunden, die Kunden von Nordnet in Deutschland (ca 10.000 Depots) gegen 7 bis 10 Millionen übernehmen (der genaue Betrag wird noch verhandelt). Nordnet gibt an, dass sie insgesamt 323.000 Kunden haben. Einige Zeit zuvor hatten sie sich bereits aus dem Luxemburger Markt zurückgezogen, um sich jetzt neu auf dem skandinavischen Markt zu positionieren.

Was hatten wir an Nordnet?

  • ein übersichtliches Interface ohne Werbung
  • günstige Ordergebühren (PDF Kopie der Bedingungen in 2010)
    Eine Beispielorder über 10.000 € kostete im Standardtarif 4,99 € + 10 € = 14,99 €, mit einem Cap bei 44,98 €.
    und im Supertrader-Tarif 3,49 € + 5 € = 8,49 € – ein wahrlich einmaliger Preis!
  • wenige, verständliche Extrakosten
  • Großzügige Wertpapierbeleihung
    bspw. wird Aareal Bank zu 70 % beliehen.
  • VIPP-Limit, d.h. 100 % des Depotwertes als zinsloser Tageskredit (eine wohl einzigartige Sache!)
  • Last but not least: keine automatische Abwicklung der Abgeltungssteuer – dadurch erhöhte Liquidität das Jahr hindurch!

Ich bedauere die Entscheidung von Nordnet und hoffe dass das für Deutschland zuständige Team neue Aufgaben und Herausforderungen innerhalb der Nordnet Gruppe erhält. Danke für die gemeinsamen Jahre, den herausragenden Support, und all die Zeit und Mühe die Ihr in Deutschland gesteckt habt!

Es ist fraglich, ob Nordnet skandinavischen Kunden weiterhin den Zugang zu deutschen Märkten erlaubt – das wird gerade evaluiert. Evtl. wäre sonst eine Lösung, ein neues Depot weiter im Norden führen zu lassen.

Wie geht es nun für uns Börsianer weiter?

OnVista

OnVista gibt unter der Telefonnummer 069-7107-777 Auskunft für Nordnetkunden, in der 34. Kalenderwoche (ab dem 23. August) geht jedem Kunden ein umfassendes Infopaket zu.

Ab 1. November werden die Depots komplett umgestellt, das alte Nordnet – Interface wird durch das OnVista Interface ersetzt. OnVista bietet zwei Möglichkeiten zu handeln: Das Webinterface – unter www.onvista-bank.de abzurufen – ähnelt, gemäß dem OnVista Support, OnVista.de Accounts, während das Stand-Alone Trading Tool, GlobalTradingSystem, vorab getestet werden kann. Zugangsdaten zum Testen (um das Interface mal zu sehen), gibt es beim OnVista Support unter oben angegebener Telefonnummer.

OnVista bemüht sich, den Nordnet-Kunden möglichst hohe Kontinuität zu gewähren (“gewohntes Umfeld, was die Konditionen betrifft”). Die genauen Details werden momentan noch entworfen, einen Ausblick wohin die Reise geht, gibt OnVista’s Geschäftsführer in diesem Interview.

Was momentan ziemlich sicher feststeht:

  • ein Jahr lang kann man zu unveränderten Konditionen weiterhandeln
  • das VIPP Limit kann bei OnVista weiter benutzt werden (was damit am deutschen Markt einmalig bleibt!)
  • es wird ein neuer Kreditvertrag zugeschickt, falls dann die Beleihung genehmigt wird können auch beliehene Werte komplett von Nordnet zu OnVista transferiert werden.
  • Es wird außerdem in Zukunft möglich sein, bspw. an der EUREX (weltweit größte Terminbörse) zu handeln, und anderes, was sich Nordnet Kunden immer wieder gewünscht haben, aber bisher noch nicht umgesetzt wurde.
  • Die Abgeltungssteuer wird automatisch erhoben, wobei bisherige Verluste und Gewinne natürlich berücksichtigt werden.
  • Die alten Logindaten werden nicht mehr funktionieren, man erhält ein neues Passwort und einen neuen Benutzernamen

Um die Ordertiefe (bis zu 10 Geld/Brief) einsehen zu können, zahlt man bei OnVista momentan 15 € pro Monat zusätzlich. Realtimekurse (bester Geld / Briefkurs) können bis zu 1000 Mal kostenlos abgerufen werden, danach ist der Aufruf kostenpflichtig. OnVista überlegt, Nordnet Kunden die Premiumvariante von GlobaTradingSystem (mit Ordertiefe) kostenlos anzubieten, oder zumindest nicht weitere Gebühren nach mehr als 1000 Aufrufen der Realtimekurse zu berechnen.

OnVista hat mit dem Kaufpreis bereits viel in die deutschen Kunden investiert, es ist ihnen sicherlich daran gelegen, diese Kunden nach dem einen Jahr nicht durch überhöhte Gebühren zu verlieren. Wir können also im Moment nicht genau sagen, wie die Konditionen sich danach entwickeln werden. Die Geschäftsführung von OnVista wird darüber im Laufe des nächsten Jahres entscheiden. Ein möglicher Ansatz ist, die momentanen Gebühren für Neukunden anzuschauen.

Momentane Situation und Gebühren bei OnVista für Neukunden

Zunächst einmal zur Beleihung: OnVista beleiht momentan 70 Titel, je nach Volatilität von 40 – 90 %. Die Aareal Bank wird zu 44 % beliehen. Ob weitere Titel, vielleicht auch speziell für Nordnetkunden, beliehen werden, wird noch entschieden werden.

OnVista hat einen Preisvergleich online gestellt, in dem man die Orderkonditionen je nach Markt, Ordergröße und anderen Faktoren bestimmen kann.

Vergleich der OnVista Konditionen mit Nordnet ohne FreeBuys

“FreeBuys” erhält man, wenn das durchschnittliche Cash-Guthaben auf dem Verrechnungskonto mindestens 2000 € beträgt. Dabei wird der Vormonat zugrundegelegt, und die Zahl der FreeBuys ist begrenzt – bspw. erhält man bei 2000 € Guthaben 2 FreeBuys, bei 3000 € 5 FreeBuys, bei 5000  € 10 usw.

Wenn man keine FreeBuys hat, zahlt man ganz normal die Ordergebühren, die momentan höher sind als bei Nordnet. Es ist natürlich nach wie vor eine Frage der Zahlen – Nordnet hat bspw. ein höheres Cap als OnVista, was sich bei großen Transaktionsvolumina bemerkbar macht.

OnVista halbiert durch die FreeBuys effektiv die Ordergebühren (Gebühren werden nur bei Verkauf gezahlt). Dadurch sind sie ähnlich günstig wie Nordnet:

Darstellung der OnVista Kondtionen mit FreeBuys, im Vergleich zu Nordnet

Die zwei Sternchen markieren den folgenden Text: ** zzgl. Börsengebühren, Fremdspesen, Maklercourtage oder ähnlichen Kosten.
Bspw. sind bei Flatex noch sämtliche Börsengebühren fällig (u.a. Clearing und Tradinggebühren). Daher ist dieser Kostenrechner mit Vorsicht zu genießen.

Für inaktive Trader (Bestandskunden von OnVista und Neukunden) werden zur Depotführung bei OnVista nach dem ersten Jahr Gebühren erhoben: “ansonsten Inaktivitätspauschale in Höhe von 3,99 €/Monat“.

Ein Wort zur Abgeltungssteuer

Nordnet-Kunden hatten in den letzten Jahren zunehmend “Schwierigkeiten” mit dem Finanzamt. Nordnet muss als schwedische Bank Pflichtangaben an das Land Schweden übermitteln, Schweden wiederum kooperiert immer intensiver mit dem Ausland – unter anderem Deutschland. So kam es dazu, dass verschiedene Nordnet-Kunden dem Finanzamt gegenüber erklärungspflichtig waren. Es geht hier natürlich nicht um Steuerhinterziehung – es ist einfach ein anderes Modell, das dem Depotinhaber zugegebenermaßen Vorteile bietet – aber vollkommen legal ist. Deutschland kann schließlich ausländische Makler nicht dazu zwingen, zusätzliche Komplexität in ihr System aufzunehmen – die Folge wäre u.U. der Ausstieg der jeweiligen Plattformen aus dem deutschen Markt.

Bei OnVista, sowie natürlich anderen deutschen Banken, ist es möglich eine Nichtveranlangungsbescheinigung zu hinterlegen. Dadurch wird die Abgeltungssteuer nicht mehr erhoben. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass man voraussichtlich unter den Freibeträgen (ca. 8000 € Einkommen pro Jahr für Singles) bleibt.

Alternativen zu OnVista

LYNX – www.lynxbroker.de

Persönlich für Fragen erreichbar unter +49(030)-3032-8669-0, bis 18:00 Uhr.

LYNX hat genauso wie Nordnet den Vorteil, dass die Abgeltungssteuer vom Kunden selber am Ende des Jahres abgerechnet wird, da es sich um ein niederländisches Unternehmen handelt.

LYNX hat eine Mindesteinlage von 4000 €. Das Ordermodell auf XETRA ist einfach: 0,15 % vom Ordervolumen – aber mindestens 6 € und höchstens 99,90 €. Für eine Beispielorder über 10.000 € ergeben sich also Kosten von 15 €.

Die Webseite macht einen sehr sympathischen, übersichtlich-aufgeräumten Eindruck. LYNX bietet einen Demoaccount an, die Wartefrist dafür beträgt momentan eine Woche.

Realtimekurse für XETRA kosten bei LYNX 15 € pro Monat.

LYNX beleiht Aareal zu maximal 50 % wenn man das Geld aus dem Depot auszahlen läßt (Lombardkredit), zu 75% wenn man es benutzt, um weitere Werte zu kaufen (Margenkredit). Wenn die Beleihungsgrenzen durch bspw. fallende Werte überschritten werden, reagiert das System innerhalb von 10 Minuten mit automatischen Verkäufen zu Marketkonditionen.

Flatex – www.flatex.de

Persönlich für Fragen erreichbar unter +49 – (0)9221 – 7035897, von 8:00 bis 20:00 Uhr.

Flatex berechnet neben einer Flatrate von 5 € die Kosten die an der Börse direkt anfallen (diese können hier abgerufen werden). Für eine Beispielorder über 10.000 € Volumen ergibt sich rechnerisch eine Ordergebühr von 6,985 €.

Die Webseite ist etwas bunter als LYNX, wirkt jedoch durch und durch professionell.

Die Abgeltungssteuer wird wie bei jedem deutschen Broker taggleich (d.h. über Nacht) verrechnet.

Flatex bietet einen Lombardkredit auf im Depot liegende Werte, bspw. wird die Aareal Bank, ein MDAX Wert, mit 50 % beliehen. Die Beleihungssätze werden von einem externen Datenlieferanten geholt, daher kann keine pauschale Aussage getroffen werden.

Ein bemerkenswertes Feature ist der außerbörsliche Handel zu 5,90 € Flatrate per Order.

InteractiveBrokers (“IB”) – www.interactivebrokers.com

Persönlich für Fragen erreichbar unter 00800-42-276537, von 8:00 bis 20:00 Uhr.

Im sogenannten “Bundled” Modell bezahlt man bei IB für Handel auf XETRA 0,1% der Transaktion, mindestens €4, max €99. Die Beispielorder über 10.000 € würde also 10 € kosten.
Der  Handel auf Frankfurt ist zzgl. Specialist fees, dafür aber (ohne diese) bei 39,00 € gecappt. Bei DAX Titeln betragen diese Maklergebühren 0,04 % bei allen anderen 0,08 %.

IWBank – www.iwbank.de

Persönlich für Fragen erreichbar unter 00800 – 99  11 8888, von 9:20 bis 17:30 Uhr.

Die IWBank hat, wie LYNX auch, ein sehr einfaches Ordermodell: für XETRA 0,199% (min. €5 max. €18). Unsere Beispielorder kostet hier also 18 €. Momentan ist kein Handel auf Frankfurt möglich.

Die Seite der IWBank ist sachlich und übersichtlich gehalten, man findet sich schnell zurecht.

Als italienische Bank führt die IWBank die Abgeltunssteuer nicht ab, der Kunde ist selbst dafür zuständig. Somit steht diese für weiteren Handel im Laufe des Jahres zur Verfügung. Es gibt keine Mindesteinlage und keine Depotführungsgebühren. Momentan bietet die IWBank lediglich Short Selling an, aber keinen Lombardkredit auf im Depot liegende Werte.

Als weitere Besonderheit bietet die IWBank Realtime Kurse von XETRA kostenlos an.

Targobank – www.targobank.de

Bei der Targobank handelt man für eine Pauschale von 9,99 €, unabhängig von dem Ordervolumen – die Biespielorder kostet also 9,99 €. Vorausgesetzt sie wird taggleich ausgeführt, und jeweils zum gleichen Kurs falls nicht am Stück. Bei verschiedenen Kursen wird jedesmal erneut 9,99 € fällig.

Als deutsche Bank führt die Targobank die Abgeltungssteuer gleich ab, sie wird beim Verkauf gleich einbehalten.

Um einen Lombardkredit zu eröffnen muss man einen Termin in einer Filiale vereinbaren.

ViTrade – www.vitrade.de

Persönlich für Fragen erreichbar unter 0800-333 20 01 von 8:00 bis 22:00 Uhr.

ViTrade verlangt eine Mindesteinlage von 10.000 € und mindestens 50 Trades pro Monat. Ihre Orderkonditionen sind für XETRA 0,15% (dabei min. €9,95 max. €50) zzgl. €0,59 und bei Parkett entstehen weitere Kosten. Für unsere Beispielorder über 10.000 € ergeben sich also Kosten in Höhe von 15,59 €.

Ein Lombardkredit ist möglich, die Aareal Bank wird zu 50 % beliehen. Die Abgeltungssteuer wird mit jeder Order neu verrechnet.

Die Webseite ist sachlich / klassisch dunkel gehalten.

Weitere Broker

  • www.directa.com/de
    bis 50.000 € folgendes Modell: 4,00 € + Exchange / Clearing Fee. Bspw. Deutsche Börse 5,08 € bei einem Ordervolumen von 10.000 €
    keine zus. Kosten bei Orderänderung, StopLoss, Teilausführung
    Realtime Kurse 21,00 € pro Monat
    Webseite schaut nicht so professionell aus
  • www.brokerjet.at – Konditionsverzeichnis (PDF)
    Konditionen sind etwas schlechter als bei LYNX (gestaffelt je nach Ordervolumen), Trading auch auf Parkett möglich
  • netbank.de
    Konditionen ähnlich wie bei der Targobank – 10 € Flatrate.