Archive for the ‘German’ Category

Ressourcenverbrauch und Sparen

Tuesday, August 2nd, 2011

Die Natur ist alles andere als sparsam. Unsere Sonne leuchtet nicht nur für unser Sonnensystem, oder gar die Erde auf der lebendige Wesen von ihrer Wärme profitieren, sondern bis in entfernteste Galaxien. Genauso können wir das Licht der Sterne aus entferntesten Galaxien wahrnehmen.

Während wir uns hier um die Erschöpfung der natürlichen Ressourcen Sorgen machen, schweben in einiger Entfernung von der Erde (ja, die Distanz ist sehr relativ, bspw. zur Distanz zum Stern Sirius, die einige Lichtjahre beträgt) mit Saturn, Uranus, und Neptun drei Planeten die mit Wasserstoff bis an über beide Ohren vollgeladen sind. Das sind Ressourcen die uns noch lange reichen würden. Gleichzeitig stellen diese Planeten eine bequeme Abladestelle für Atommüll dar – da kein (uns bekanntes, Vorsicht!) Leben auf diesen Planeten existiert, stellt die Strahlung keine Gefahr oder Bedrohung dar.

Wie Robert Anton Wilson (NICHT den Codec-C herunterladen, sondern registrieren und das VeeHD Plugin herunterladen!) sagt, ist "Ressourcenknappheit" Bullshit. Der Mensch findet immer wieder neue Methoden, und erschafft Ressourcen durch seine Denkprozesse.

Daher ist die Angst davor, dass unsere Ressourcen zu Ende gehen, und sparen um jeden Preis mittelalterlich – dogmatisches Denken.

Blindes Vertrauen auf die Wissenschaft, und dass wir einen Weg finden werden, ist natürlich das andere Extrem. Und genauso wenig empfehlenswert.

Selbst wenn wir (in der nächsten Zeit) nicht in der Lage sein sollten, die Ressourcen von den erwähnten Planeten anzuzapfen, so werden wir andere Wege finden. Bspw. Energie aus dem Erdinneren zu gewinnen, … oder die Realisation der Fusion. Es ist nur eine Frage der Zeit!

Den Atommüll könnten wir sicherlich auf dem Mond erstmal zwischenlagern. Das ist mittlerweile ohne weiteres realisierbar. Das einzige Problem ist die Gefahr einer Explosion der Rakete während oder kurz nach dem Start, und damit extensive Verstrahlung der Erdatmosphäre.

Nochmal zurück zum Ressourcenverbrauch: ich habe vor kurzem gelesen, dass eine Tasse (!) Kaffee ca 140 l "virtuelles" Wasser verbraucht. Wer also Wasser sparen möchte, kann einfach auf Kaffee verzichten. Oder auf ein Auto, zu dessen Produktion noch deutlich mehr Wasser verbraucht wird. http://www.visualizing.org/ hat irgendwo einen Chart dazu. Auch die Fleischproduktion (also das Halten der Tiere, das Schlachten, der Transport …) verbraucht unglaublich viel Wasser. Ich habe irgendwo gelesen, dass eine Geflügelfabrik mehr Wasser verbraucht hat als die Kleinstadt in deren Nähe sie sich befand. Das im Gegensatz zu dem oft zitierten Vollbad vs. Duschen usw.

Die Welt ist nicht monodimensional und einfach. Sie ist hochkomplex, und der Mensch ist eine Abstraktionsmaschine die auf verschiedenen Ebenen ansetzen und arbeiten kann. Alle Aussagen sind eine Annäherung an die Wirklichkeit, nicht die Wirklichkeit selber. ("The map is not the territorry." – RAW) Es gibt verschiedene Herangehensweisen an eine Aufgabenstellung. Alternative Ansätze machen anderen Menschen oft Angst – was sich oft als Agression äußert. Zu sich selber und seinen Gedanken zu stehen erfordert Kraft, die Alternative ist jedoch ein Leben das für andere gelebt wurde …

Ich plädiere also dafür, dass man sich nimmt, was man braucht, ohne Reue. Und der Welt gibt was man kann und was man geben möchte.

Warum es SurfNext gibt

Saturday, May 28th, 2011

Einst war das "Internet" den meisten Leuten ein Fremdbegriff. Sie gingen ruhig ihrer Arbeit nach, flogen um die Welt, und schleppten dabei im Gepäck Wörterbücher, Reiseführer, und Karten mit.

Das hat sich geändert, das "Web" ist integraler Bestandteil unseres Lebens geworden. Während ich diesen Text schreibe, höre ich bspw. Musik über GrooveShark, einen Musiklivestreamingdienst mit einer unglaublich großen Anzahl von Musiktiteln. Mehr als ich in einem ganzen Leben anhören könnte. Und einfacher als je zuvor: die Musik die ich hören möchte kann ich sofort hören, und so oft wie ich möchte, und zahle eine faire Flatrate pro Monat. Meine lokale MP3 Sammlung nutze ich schon lange nicht mehr, es ist bequemer GrooveShark zu benutzen.

Für die Recherche nutze ich selbstverständlich Google, mittlerweile sind auch viele Bücher komplett online verfügbar. Bücher die ich auch tatsächlich mal in die Hand nehmen möchte, bestelle ich bei Amazon.de – ohne meinen PC-Arbeitsplatz zu verlassen.

Durch höhere Bandbreiten werden weitere Möglichkeiten in das Internet verlagert werden, es werden immer mehr "Produkte" in Streaming-Dienste umgewandelt werden. Wie Bill Gates einmal sagte, die nächste Formatschlacht wird nicht zwischen Hardware-Formaten, wie BluRay und DVD geschlagen, sondern zwischen Software-Formaten im Internet.

Jegliche Art des Informations-Austausches ist über einen (entsprechenden) Online-Zugang möglich. Wir sprechen hier von e-Mail, Instant Messenger, Telefonie (auch in Fest- und Mobilfunknetze weltweit), Video-Konferenzen, aber auch klassischen Webseiten, Anwendungen, etc.

Viele Informationen werden in Zukunft ausschließlich online gelagert, angezeigt, und verarbeitet. Die Benutzer loggen sich mit einem beliebigen Browser an jedem Computer der Welt ein, und erhalten über ein Web 2.0 Interface Zugriff auf ihre Daten. Cloud Computing heißt das ganze, Rechnen in der Wolke.

Durch den Siegeszug des SmartPhones wird sich dieser Prozess der Verschmelzung der realen Welt mit der Online-Welt weiter fortsetzen und sogar noch beschleunigen. Es verändert unsere Interaktion mit der Welt. Das SmartPhone ist portabel, kann im Flugzeug im Handgepäck mitgenommen werden – wir können an jedem Punkt der Erde beliebig auf Informationen zugreifen.

Einige der Möglichkeiten der SmartPhones bieten sich gerade für den Aufenthalt im Ausland an, bspw. Live-Übersetzung von Texten im Display, Navigation, und Recherche über Sehenswürdigkeiten, sowie Live-Infos dazu (Augmented Reality, Google Goggles).

Von jedem Punkt, mit beliebiger Geschwindigkeit?
Wenn ich ein Smartphone samt SIM Karte in München kaufe, werde ich es mit ziemlicher Sicherheit auch in Berlin einsetzen können. Doch wie schaut es aus, wenn ich die Grenze nach Dänemark überfahre?

Auf einmal ist es gar nicht mehr so einfach: entweder ich zahle Roaminggebühren, die den Spaß am Surfen nehmen, oder ich muss mich womöglich mit der fremden Sprache, Bürokratie, Geschäfts-Praktiken, usw. auseinandersetzen, was nicht nur Zeit und Nerven kostet, sondern auch nicht jedermanns Sache ist.

Aus erster Hand konnte ich diese Schwierigkeiten bei zwei Aufenthalten in Kroatien, sowie dem Norden Indiens miterleben.

Der in Kroatien gekaufte Surf-Stick kam mit einer Anleitung auf kroatisch. Unser Guthaben war am selben Tag noch verbraucht, weil wir die "Tages-Flatrate" Option nicht aktiviert hatten. Der lokale Besitzer eines Foto-Ladens konnte uns schließlich mit der Einrichtung helfen. Trotz meiner umfangreichen Kenntnisse im IT-Bereich sind
wir an der Sprachbarriere gescheitert.

Natürlich habe ich umfangreich recherchiert, bevor ich nach Indien gefahren bin. Mir ist dabei z.B: klar geworden, dass in Indien andere Mobilfunkstandards herrschen. D.h. ein aus Deutschland mitgebrachter SurfStick würde ncht funktionieren.
Über einen lokalen Anbieter konnten wir uns einen Stick von TATA sichern, und ausreichend Guthaben für den Anfang. Es funktionierte zunächst, bis es auf einmal nicht mehr ging. Ich erhielt eine SMS, "There is a problem, please contact customer service." Der Customer Service von TATA war aber von unseren Handys (mit indischer SIM Karte) NICHT erreichbar, wir mussten extra zurück nach Delhi fahren um über unseren Verkäufer etwas bewirken zu können.
Auch das Aufladen von Guthaben war nicht einfach. Im Internet-Portal war es nicht möglich, mit einer deutschen Kredit-Karte zu zahlen, diese Online-Möglichkeit war nur für indische Banken vorgesehen.
Unser Verkäufer schaffte es lange Zeit nicht, die bereits bezahlten 700 Rupien auf unser Konto zu laden – mangels Kenntnis.

Als ich aus Indien nach Deutschland zurückkehrte stand mein Entschluß fest: SurfNext, die zentrale Informationsplattform für Internet-Zugang wurde geboren.

Genialer Werbeclip von Mercedes Benz

Thursday, May 5th, 2011

Mercedes Benz C Klasse

Infografik von der Zeit zum Kaffee

Monday, March 28th, 2011

Eine wirklich sehr schön und liebevoll gemachte Grafik.

Malte Spitz Vorratsdaten

Monday, March 28th, 2011

6 Monate Vorratsdaten wurden von Malte Spitz eingeklagt, die Anwendung auf der Webseite der Zeit visualisiert seine Bewegungen. Zusätzlich werden Informationen aus dem Internet (bspw. Twitter) ausgewertet, um zu zeigen was er dort wahrscheinlich gemacht hat.

Zeit Infografik zu Fukushima

Monday, March 28th, 2011

Eine sehr schöne Infografik hat die Zeit zur Katastrophe in Fukushima erstellt, mit der man sich ein Bild davon machen kann, wie die Atomreaktoren dort aussehen.

Mehr Infografiken gibt es auf dieser Seite.

Evolution am Beispiel

Saturday, March 5th, 2011

Pferde haben nicht schon immer das gleiche gefressen. Die Umgebung verändert sich, die Nahrungsauswahl verändert sich auch. Um andere Nahrung fressen zu können, müssen die Pferde "ihre Zähne anpassen", d.h. die natürliche Selektion verschiebt das Pferdegebiß in die benötigte Richtung.

Wie lange dauert so ein Vorgang? Ab der Veränderung der Nahrung, bis hin zu dem veränderten Gebiss eine Million Jahre. Endlich mal eine handfeste Zahl, die auf einer handfesten Untersuchung von tausenden von Pferdegebissen aus ihrer langen Geschichte stammt.

Eine einzige Liebe fürs ganze Leben?

Saturday, March 5th, 2011

Gibt es nur eine "perfekte" Partnerin pro Mann?

Die Evolution sagt nein – und die hohe Scheidungsrate gibt ihr recht.

Wären Beziehungen nur mit "perfekten" Partnern möglich, wären wir nicht mehr hier – die Wahrscheinlichkeit die "perfekte" Partnerin aus allen Frauen dieser Welt zu treffen wäre nämlich sehr niedrig.

Oder sollten wir Metaphysische Effekte bemühen, und sagen, dass man sich, wo immer man sich befindet zu einander gegenseitig hingezogen fühlt, dass man in Situationen gerät, durch die man sich findet?

Die Einstellung, es gibt nur "eine" Frau für einen Mann, durch das ganze Leben lang hindurch, kann sehr lähmend wirken. Man(n) klammert.

Die Illuminatus-Trilogie (Shea / Wilson) öffnet einem durch verschiedenste Beispiele die Augen, wie sehr man auf bestimmte Muster konditioniert wurde, und andere Muster primär ablehnt, ohne rationale Begründung.

Das Festfahren, das Fixieren auf bestimmte Frauen – in Fachkreisen als "One-Itis" bezeichnet, schafft viel Leid und bringt einen der gewünschten Beziehung nicht näher, distanziert eher noch.

Warum die Kollision eines Kometen mit der Erde nicht ausgeschlossen ist

Monday, February 28th, 2011

Komet P/Shoemaker-Levy 9 – 20 Objekte kollidierten vom 16. bis zum 22. Juli 1994 mit dem Jupiter. Sie hinterließen Spuren die größer waren als der Durchmesser der Erde.

Und wir sind nichts Besonderes im Weltraum. Uns kann es auch jederzeit treffen. Hoffentlich kurz und schmerzlos … aber ich gehe davon aus, dass es längere Zeit vorher bekannt sein wird. Das Warten wird schrecklich sein. Vielleicht trifft es aber nicht uns, sondern eine nachfolgende Generation. Oder vielleicht einen "toten" Planeten ohne Lebewesen.

Venus

Monday, February 28th, 2011

Venus ist nicht umsonst die Göttin der Liebe und der Schönheit. Denn geliebt wird was (oder wer) schön ist, und zwar immer schön im individuellen Sinn.