Archive for the ‘medical’ Category.

Interessant

Bei Absence-Epilepsien, die einige sec. dauern, wird die vorher ausgeführte Tätigkeit wieder aufgenommen. Das deutet für mich darauf hin, dass es einen Zwischenspeicher für Intentionen im Gehirn gibt, der auch diesen generalisierten Anfall überdauert! Weitere Forschung in diese Richtung ist sicherlich lohnenswert.

Geweihstörung

Vollkommen korrekt müsste es heißen: Der Elch hat seine Perzentile gekreuzt.

geweihstörung

Medical simulation software

To be able to see, hear and experience the condition of sick people is of paramount importance to the serious practitioner. The layman who has never met before with a certain condition can grossly underestimate the severe impact it has on the patient in terms of subjective life quality.

Doktorarbeitssuche

 348402_mortar_board_1In vielen Bereichen wird einem das Leben einfach vorgegeben. Die Pfade sind ausgetreten, sicher, und kaum einer strauchelt. Das Ziel ist klar, und das ist manchmal auch besser so.

Nach dem Abitur hatte ich drei Tage Zeit zu entscheiden, was ich studieren würde. (Wie es dazu kam ist auch eine unterhaltsame Geschichte die bei Gelegenheit noch zu schreiben ist.) Ich habe Medizin theoretisch in Erwägung gezogen, mich jedoch schlussendlich für die “sichere Wahl” Physik entschieden, auch um meine Eltern nicht zu enttäuschen und die Familientradition in dritter Generation fortzusetzen.

Physik erwies sich für mich als falsche Wahl. Noch vor der ersten Klausur habe ich mich von den Hausaufgaben überfordert, und vom Fach, so wie es gelehrt wurde, gelangweilt gefühlt.  Mein Gr0ßvater beschwor mich, durchzuhalten, und weiterzumachen, damit ich mir später nichts mehr vorzuwerfen hatte.

So blieb ich also drei weitere Semester in Physik, und schloß mein Vordiplom mit “befriedigend” ab. Vor der ersten Klausur aber, wurde ein Keim in mich gesetzt – der Keim zum Medizinstudium. Die Geschichte ist schnell erzählt: ich war auf einer Party eines Kommilitonen. Die Party fand in seiner Wohnung in einem Altbau statt, der durch einen Vorhof  mit einem Tor und einem Zaun mit massiven, runden, grün gestrichenen, Metallstacheln, von der Straße getrennt wurde.

Martin, ein Kommilitone, und ich beeilten uns zur U-Bahn zu kommen. Es kam wie es kommen mußte: beim Überklettern des stachligen Zaunes blieb ich mit dem Schuh darin hängen, und um nicht mit dem Kopf auf den Bürgersteig aufzuschlagen, fasste ich mit der rechten Hand reflexartig in den Zaun … und in einen Stachel.

Ich weiß das noch so gut, weil mir bis heute an der rechten Hand neben dem Ansatz des kleinen Fingers eine Narbe geblieben ist. Eigentlich zwei, denn man sieht den Einstich an der Handinnenseite und den Ausstich an der Außenseite. Diese Narben zeige ich dann immer zur Geschichte, wenn ich an diesem Teil ankomme.

In der Uniklinik Schwabing durfte ich dann sehr, sehr lange warten, die Hand mit Eis gekühlt und blutig, bis mich endlich der Uni-Doc drannahm. Ich sah ihm fasziniert zu, wie er meine Hand wieder zusammenflickte, und war ihm unendlich dankbar, das alles wieder funktionierte.

So wurde der Samen in mir gesät, der Wunsch, Medizin zu studieren. Es dauerte aber noch bis zum dritten Semester Physik, denn ich bin ein Durchhaltekünstler, der sich immer weiter voran zwingt, bis mir klar wurde, dass ich Medizin studieren werde. Ich war auf einer Medizinerparty. Die Stimmung und die vielen hübschen Mädchen – jetzt darf ich meine Gründe ja offen legen :-) – haben mich sehr beeindruckt. Aus dem ursprünglichen Keim wurde Gewißheit, ich bin jetzt im 8. Semester Medizin, und desillusioniert.

Vielleicht mag es noch kommen, dass ich meinen Pfad zum Facharzt weiter verfolge, im Moment aber steht der Beschluß, nach der Uni einen anderen Weg zu gehen, die Firma weiter auszubauen, und immer wieder etwas neues zu machen.

Dennoch – eines möchte ich von dem Studium noch mitnehmen. Das ist der Doktortitel.

Eine Doktorarbeit habe ich bereits abgebrochen. Es hatte mit Tierversuchen zu tun, hinter denen ich nicht 100 % stand, und es dann mit meiner Moral nicht vereinbaren konnte.

Soweit so gut. Jetzt bin ich also wieder auf der Suche, und leide an Aufschieberitis.

(… to be continued …)

Einige nützliche Links zur Doktorarbeitssuche an der LMU München

  • http://www.klinikum.uni-muenchen.de/de/Kliniken_und_Institute/index.html
  • http://www.klinikum.uni-muenchen.de/de/Fachbereiche/index.html
  • http://stellen.web.med.uni-muenchen.de/Doktorarbeiten.html

Bipolare Störungen und mehr

Drei Links: “My Life as a Bipolar Mom” -”When Mom or Dad are Bipolar, Kids are at Risk, too.” – “How to Care for and Cope with a Bipolar Spouse

  • trotz Medikation hat Christina immer noch Stimmungsschwankungen, und zusätzlich dazu  die Nebenwirkungen der Medikamente (“Ich brauche zwei Frappucinos um Morgens in Schwung zu kommen“)
  • Kinder von einem Elternteil mit Bipolarer Störung haben ein 14 x Risiko zu erkranken, bei zwei Eltern mit bipolarer Störung ein 45 x Risiko. Ca. 5,7 Millionen Menschen über 18 haben diese Erkrankung in den USA.
  • Getting angry because a person has bipolar disorder won’t help anything.

Kokain

Kokain ist eng mit in der modernen Medizin verwendeten Lokalanästhetika (“Betäubungsmittel”) wie Xylocain usw. verwandt. Kokain kann medizinisch nicht eingesetzt werden, da es nicht sterilisierbar ist (es zerfällt wahrscheinlich beim Erhitzen).

Das Interessante ist – um also bestimmte Gefühle zu erreichen setzen Menschen ein Betäubungsmittel, im wahrsten Sinne des Wortes, ein. Sie rechnen jedoch nicht die ausgleichende Wirkung des Körpers ein, der bestrebt ist seine Balance auf Einflüsse von außen hin zu halten – infolgedessen verblasst die Wirkung des Betäubungsmittels, und der Benutzer muss höhere Mengen davon anwenden.

Viel anstrengender, aber auch langlebiger (ewig kann man ja nicht sagen angesichts der begrenzten Lebenszeitspanne) – eigene mentale Kontrolle. Manche Tieftauchrekordweltmeister beispielsweise sind in der Lage ihren Herzschlag zu kontrollieren – was auch viel mit “Inaktivierung” zu tun hat, und zwar des Sympathikus, “des Kampfnerven”.

Kokain, das ist keine Lösung. Es macht nur die Drogenbarone reich.